13 Sentinels: Aegis Rim – im Test (PS4)

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Der jüngste Titel aus dem Hause Vanillaware hat sich für seinen Weg nach Westen fast ein Jahr Zeit gelassen, dafür bietet 13 Sentinels jetzt auch deutsche Texte und optional englische Stimmen. Waren frühere Werke wie Dragon’s Crown oder Odin Sphere recht kampf- und actionlastig, geht 13 Sentinels neue Wege. Action gibt es überhaupt nicht: Entweder Ihr folgt der Handlung in grafisch umwerfenden Adventure-Szenen, oder Ihr wehrt gegnerische Kaiju in grafisch stark stilisierten, spielerisch aber schön anspruchsvollen Taktik-Gefechten ab. Eure Mechs unterscheiden sich in Bewaffnung, Haltbarkeit und Mobilität. Die nichtlinear erzählte Geschichte erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und behandelt mehr als ein Dutzend Charaktere. Sie ist aber zugänglich, gibt Euch doch das Spiel vor, welchem Protagonisten Ihr gerade folgt. Und verliert Ihr einmal den Überblick, bringen Euch genügend Hilfsfunktionen auf den aktuellen Stand.

Ob das nötig sein wird, ist freilich die Frage: Die ­Story wird spannend und mitreißend erzählt, vor allem aber punktet Vanillaware in Sachen Grafik wieder auf ganzer ­Linie. In den Adventure-Segmenten bewundert Ihr detaillierte, fantastisch animierte 2D-Figuren, die vor herrlich gezeichneten, oft lichtdurchfluteten Hintergründen interagieren – 13 Sentinels ist eine Augenweide. Einen interessanten Ansatz verfolgt Vanillaware bei Dialogen und Inventar: Gegenstände, aber auch Informationen und Gesprächsthemen befinden sich alle in einer aufrufbaren Gedankenblase – so könnt Ihr Eure Dialogpartner auch gezielt auf bestimmte Personen, Gegenstände und Infos ansprechen.

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