4 Wheel Thunder – im Klassik-Test (DC)

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Lust auf Offroaden ohne Reue? Dann ist 4 Wheel Thunder von Kalisto genau das Richtige für Euch: Das Motto ist simpel – schwingt Euch einfach in ein Gefährt und lasst die Konkurrenz an Euren Auspuffgasen schnuppern.

Schnappt Euch einen von vier Wagentypen und geht auf die Renn­strecken, die in zwei Klassen unterteilt sind: Die sechs Indoor-Pisten sind in speziell dafür gebauten Hallen un­ter­gebrachte Rundkurse mit kompakten Aus­maßen, auf denen nur vier Fahr­zeuge Platz finden. Dabei ist vor allem gefühlvoller Umgang mit Lenkung und Bremse gefragt, um ohne Rempler durch die scharfen Kurven zu kommen. Weit­läufiger geht es bei den zehn Frisch­luft-Parcours zu, zumal hier gleich ein Dutzend Raser an den Start gehen: Statt eng begrenzter Abschnitte schlagt Ihr Euch hier durch weitläufige Steppen im Wilden Westen oder dichtbewaldete Abschnitte in Skandinavien. Jeder Kurs ist mit Abzweigungen und versteckten Routen gespickt, deren Kenntnis für gute Platzierungen ebenso nötig ist wie der Einsatz wertvoller Turbos: Diese sammelt Ihr als blaue (vier Sekunden) oder rote (neun Sekunden) Symbole auf der Piste ein – gemeinerweise könnt Ihr aber nur bis zu einem Limit von 20 Sekunden hamstern.

Zu Beginn stehen nur wenige Pisten zur Verfügung, darum stürzt Ihr Euch in die Wettbewerbe, um neue Kurse und Fahr­zeuge freizuschalten: In ‘Arcade’ kämpft Ihr Euch in fester Rei­hen­folge durch mehrere Indoor- oder Freiluft-Kurse. Nur wenn Ihr den ersten Platz erringt, rückt Ihr zur nächsten Aufga­be vor. In der Meister­schaft wechseln sich beide Pistenarten ab, zudem müsst Ihr zur Qua­li­fikation nur unter die ersten vier kommen. Dum­­merweise ist aber im Endergebnis Platz 2 nötig, um zur nächsten Division zugelassen zu werden. Zum Glück bekommt Ihr Preisgeld, um Euren Flitzer aufzurüsten. Wagemutige Raser dürfen sogar an einem Einarmigen Banditen ihr Glück versuchen.

Geht Ihr zu zweit im Splitscreen auf die Piste, stehen neben den normalen Renn­modi vier spezielle Duelle bereit: Dabei müsst Ihr u.a. eine Bombe vor der Explosion durch geschicktes Rammen loswerden oder einen Pokal gegen die feindliche Übernahme verteidigen.

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greenwade
20. Februar 2020 22:39

sonic adventure war definitiv kein spielerischer top hit, aber ne gurke wars auch nicht.

ich find übrigens auch Pit Fighter (Arcade Version) in gewissem maße gut. nicht wegen irgendwelchen gameplayelementen, sondern weil es mit seinen digi sprites und dem style damals so beeindruckt hat, das es “spaß” gemacht hat. und darauf kommt es an. und so ähnlich wars auch bei Sonic Adventure.

es gab früher solche spiele, die haben hauptsächlich wegen der aufmachung spaß gemacht. zb. Panzer Dragoon oder Donkey Kong Country.

Riffmaster_Rick
20. Februar 2020 22:04

“Sonic Adventure” ist ein Paradebeispiel für die Bezeichnung “style over substance”. Die Grafik war damals top, der Rest dagegen nicht. Konfuses Leveldesign und vor allem die fürchterliche Kamera waren auch damals schon unverzeihlich. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Nintendo zwei Jahre zuvor die Blaupause schlechthin für derartige Spiele vorgelegt hat. Ich kann jedem nur raten, die wie auch immer gefärbten Fanbrillen in den Müll zu werfen und die Dinge mal halbwegs objektiv zu betrachten.

greenwade
20. Februar 2020 18:34

da fand ich hydro thunder besser.

20. Februar 2020 18:05

Ich bestreite ja nicht, daß es in der Sonic Reihe keine Gurke gibt (mir fallen sogar mehrere ein), Sonic Adventure gehörte damals aber definitiv nicht dazu.

Riffmaster_Rick
20. Februar 2020 17:45

David Hain hat mal ein Video zu dem Thema gemacht, was es perfekt auf den Punkt bringt. Mehr gibt es zu Sonic eigentlich auch nicht zu sagen. https://www.youtube.com/watch?v=3RFi6PIohyw

20. Februar 2020 16:52

Sonic Adventure für Dreamcast war zu seiner Zeit vieles, aber ganz bestimmt nicht grottig.

Riffmaster_Rick
20. Februar 2020 16:24

“4 Wheel Thunder” ist wahrscheinlich das beste Spiel, was die Stümper von Kalisto je gemacht haben. Hab mich damals schon über die viel zu hohe Wertung geärgert. Aber damals wurden ja im Grunde alle Spiele viel zu hoch bewertet. Besonders dann, wenn sie für Dreamcast erschienen (ich denke da nur an das grottige “Sonic Adventure”).