Absolum – im Test (PS5)

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Ungewöhnliche Genre-Mixturen sind nicht selten ein Garant für einzigartige Spielerfahrungen. ­Metal: Hellsinger etwa kombiniert Ego-Shooter mit Rhythmusspiel, in Doki Doki Literature Club verschmelzen Dating-Sim und ­Psychohorror und Cult of the Lamb fusioniert Dungeon ­Crawler und Management-Game. Absolum vermengt nun klassische, seitlich scrollende 2D-Prügeleien mit Roguelike-Elementen und einer gelungen inszenierten Geschichte. Motor für Letztere ist der machthungrige Sonnenkönig Azra. Mit List und Tücke sowie tatkräftiger Unterstützung des Scharlachroten Ordens lässt er alle Zauberer des Landes Talamh einkerkern und schwingt sich zum Alleinherrscher auf – eine kleine Gruppe Magiebegabter will das nicht tatenlos hinnehmen und zieht los, um Azra zu töten. Der Weg zum Obermotz präsentiert sich als Spießrutenlauf durch eine wundervoll detaillierte, handgezeichnete Fantasywelt voller Gefahren und sich auffächernder Pfade. Je nach eingeschlagener Route erkundet Ihr verschiedene Biome (Sumpf, Küste, Insel, Dorf, Mine etc.) und trefft auf ganz ­unterschiedliche Zwischenbosse, die alles daran setzen, Euren Vormarsch aufzuhalten.

Die schnelle, effektgeladene ­Action erinnert an Streets of Rage 4, Shredder’s Revenge und andere 2D-Brawler von ­Dotemu und spielt sich mindestens genauso geschmeidig und eingängig. Goblins, Wölfe, Zwerge, Wegelagerer, Riesenpilze, Stadtwachen und weiteres Feindpack malträtiert Ihr mit leichten oder schweren Attacken sowie Würfen, während Ihr Euch mächtige Mana-Fähigkeiten am besten für Hinterhalte, Zwischenbosse und sonstige knifflige Situationen aufspart. Nach einigen Spielstunden schaltet Ihr zudem verheerende Ultimates frei, die Zeit zum Durchatmen verschaffen. Wer kontinuierliche Fortschritte erzielen will, muss allerdings auch geschickt ausweichen, parieren und kontern. Für weitere Variation sorgen vier Charaktere mit unterschiedlicher Ausrüstung und dazu passenden Spezialfähigkeiten. Während die Schwert schwingende ­Kriegerin Galandra und der mit Axt und Donnerbüchse ausgestattete Zwerg Karl bereits zu Spielbeginn zur Verfügung stehen, schaltet Ihr Puppenkämpfer Cider und Froschmagier Brome erst im ­Laufe der Handlung frei.

Wie bei vielen anderen Roguelikes bedeutet Sterben nicht das Ende, im Gegenteil: Nach Eurem Tod werdet Ihr von Wurzelschwes­ter Uchawi zurück ins Leben geholt und könnt erneut in Richtung Azra aufbrechen. Sofern Ihr im Run zuvor gefundene Ressourcen am Seelenbaum opfert, werdet Ihr kontinuierlich stärker, vergrößert Eure LP-Leiste, erhöht die Zahl sammelbarer Wurfgegen­stände und vieles mehr. Das System ist hervorragend austariert und wird durch weitere freischaltbare, permanente Boni ergänzt, etwa ­frische Moves, die Ihr bei Erdig dem Tapferen erlernen könnt.

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Kikko-Man
I, MANIAC
Kikko-Man

Wird irgendwann auch noch geholt. Mich hatte damals schon der erste Trailer total abgeholt. Der Frosch-Magier ist einfach top!

Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Hätte von Guard Crush nicht erwartet. Daumen hoch.