AeroWings 2: Air Strike – im Klassik-Test (DC)

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War das gut ein Jahr alte, erst­e Aerowings noch frei von knatternden Maschi­nen­gewehren und zielsuchenden Raketen, zeugt schon der Un­tertitel des zweiten Teils – Airstrike – vom höheren Actiongehalt der Flugsimu­lation.

Doch bevor Euer Abzugsfinger in nervöse Zuckungen ausbrechen darf, solltet Ihr erstmal ein paar Trainingsstunden nehmen. 30 Missionen wollen im Cock­pit diverser Übungsmaschinen bewältigt werden, bevor Ihr Euren Jagdpiloten­schein in den Händen haltet. Unter den wachen Augen Eures Flugtrainers erlernt Ihr Grundlagen wie Landung und Wende, vollführt gewagte Loopings oder Immelmann-Schleifen und bewährt Euch bei Staffelflügen sowie Verfolgungsaufträgen.

Die Bedienung des teuren Kriegsgeräts ist eingängig: Steuerknüppel, Schub, Seitenruder und Feuerbutton – mehr braucht Ihr nicht, um atemberaubende Flugkunststückchen hinzulegen und wehrlose Drohnen vom Himmel zu holen. Allerdings macht Euch das knappe Zeit­limit bei der Absolvierung der Aufträge ebenso zu schaffen wie die strengen Vorgaben; dezente Kursabwei­chungen werden mit scharfen Worten und Punktabzug geahndet. Auch die Macht der G-Kräfte solltet Ihr nicht unterschätzen: Lasst Ihr in den Spiel­opti­onen Black- und Redout zu, rast Ihr unversehens bewusstlos gen Erde. Dafür ist der Lohn der Mühen nicht zu verachten: Bis zu zwei Dutzend reale Jets stehen Euch nach stundenlanger Beschäftigung für die weiteren Modi zur Verfügung.

Und diese gestalten sich ebenso rasant wie spannend: Bei den ‘Tactical Challen­ges’ zerballert Ihr über Meer und Land, vor klarem Himmel, bei Nacht oder im dichten Unwetter eine bestimmte Zahl Ballons unter Zeitdruck. In späteren Missionen nehmt Ihr’s zudem mit wehrhaften CPU-Piloten auf. Im ‘Free Flight’ vergnügt Ihr Euch in 21 Szenerien ohne Zeitlimit über den Wolken – entweder alleine oder bei der Jagd auf bis zu zwei Feindjets. Zuvor bestimmt Ihr sämtliche Missions­parameter: Wählt Euer Ar­beitsgerät und das der Gegner, passt deren Intelli­genz an Euer Können an und setzt die Startpunkte zu Beginn der Luftschlacht. Bei Duellen über hoher See dürft Ihr auf Wunsch sogar von einem Flugzeugträger aus starten.

Zwar fehlt eine Internetoption, Multi­player-Freunde jagen aber zumindest im Splitscreen einem menschlichen Gegner ein paar Raketen hinterher.

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