AI: The Somnium Files – im Test (PS4)

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Special Agent Kaname Date muss den Mord an einer alten Bekannten aufklären, zudem wird ihre Tochter mit der Tatwaffe aufgefunden – oder ist doch ein Serienkiller wieder aus der Versenkung aufgetaucht? Um den Fall zu lösen, stehen Euch nicht nur die konventionellen Mittel eines Polizisten zur Verfügung: Ihr erkundet zwar Tatorte und befragt Zeugen in ausführlichen Multiple-Choice-Gesprächen.

Aber zusätzlich dringt Ihr auch direkt in die ­”Somnium” genannten Traumwelten von Zeugen ein – hier übernehmt Ihr zur Hinweissuche die Kontrolle über Aiba, die nicht auf den Mund ­gefallene KI-Partnerin von Date. In räumlich begrenzten und teilweise ausgesprochen skurrilen Szenarien müsst Ihr miteinander verknüpfte Rätsel effizient lösen: Denn Ihr dürft maximal sechs Minuten in einem Somnium verbringen. Steht Ihr still, hält auch die Zeit an, aber jede Bewegung oder Aktion lässt Sekunden verrinnen – kluges Kombinieren ist Pflicht, aber dank Rücksetzpunkten kommt auch bei Fehlern kaum Frust auf.

Spielerisch erinnern diese Sequenzen dezent an Superhot (aber ohne Ballern) und vor allem die Escape Rooms der Zero Escape-Trilogie, was kein Zufall ist – deren Macher ­Kotaro Uchikoshi steckt auch hinter AI: The Somnium Files. Der Kreativkopf sorgt für viele Wendungen in der Handlung, die mit interessanten Charakteren und gewitzten Dialogen aufwartet und nicht einfach linear verläuft. Entscheidet Euch bei wiederholten Somnium-Einsätzen an Schlüselstellen anders, um neue Abzweigungen auf dem Weg zum wahren Ende zu nehmen – eine handliche Pfadübersicht macht Euch dabei das Leben leichter.

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belborn
I, MANIAC
Maniac
belborn

Mein erstes Switchspiel.Jetzt fehlt noch die Konsole.