Anarchy Reigns – im Test (PS3/360)

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Sechs Monate auf eine PAL-Version warten (den ausführlicheren Import-Test findet Ihr hier), heißt im Falle von Anarchy Reigns auch 30 Euro sparen – wir konstatieren: Es ist schön, dass Sega den Japan-Brawler doch noch nach Europa bringt, und klasse, dass das Teil gleichzeitig den Geldbeutel schont.

In der Einzelspieler-Kampagne entführt Euch die leidlich spannende, mitunter aber trashig-unterhaltsame Story an etliche Postapokalypse-Schauplätze (die allesamt mäßig aussehen) – Ihr klopft Horden von Standardpunks kaputt, ringt Bossbrocken nieder und klettert schon mal auf den Rücken eines tobenden Monsters. Die Struktur ist simpel: In der Oberwelt schaltet Ihr durch anhaltendes Watschen-Verteilen Haupt- und Nebenmissionen frei – dort wird, unterbrochen von Sequenzen, weitergekloppt.

Das Kampfsystem ist rasch erlernt, nicht sehr komplex, erlaubt aber eine Reihe verschiedener Angriffe – Ihr werft von hinten wie von vorne, saust aus der Höhe herab und werft explosive Fässer. Die Kampfmechanik eint Story- und Online-Modi. In Letztere werdet Ihr schlussendlich wohl mehr Spielzeit stecken: Die Angriffsrepertoires der teils prolligen, teils sexy Figuren unterscheiden sich spürbar, die Arenen warten mit manchen Gimmicks auf und das Timing Eurer Angriffe ist von enormer Bedeutung. Gleichzeitig freut Ihr Euch über eine Fülle an Spielvarianten, die Teamplay oder böses Blut fördern. Allen gemein ist ein starker Chaosfaktor, der manchem Beat’em-Up-Profi bitter schmeckt.

Matthias Schmid meint: Anarchy Reigns punktet mit wilden Haudrauf-Orgien, einer Vielzahl an Charakteren und reichlich Online-Varianten. Der Look der Schauplätze und das Missionsdesign im Singleplayer-Modus sind mir aber zu schäbig bzw. bieder. Die Kampfmechanik hingegen flutscht und vermittelt die Wucht Eurer Attacken vorbildlich – um Lobeshymnen à la ”Bayonetta” einzuheimsen, ist sie jedoch zu simpel. Pluspunkt: der coole basslastige Hip-Hop-Soundtrack – der kickt!

  • 10 Online-Spiel-Modi, die Ihr offline auch mit Computergegnern bestreiten könnt
  • Gratis-DLC in der ’Limited Edition’: 2 Modi und eine spielbare Bayonetta
  • wie im Ausland spritzt meist blaues Blut

Trotz meist öder Optik und des hohen Chaosfaktors punktet der Klopper mit deftigen Massenkeilereien, Japan-Charme und spannenden Online-Fights.

Singleplayer78
Multiplayer
Grafik
Sound
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Pariah
12. Februar 2013 9:54

[quote=JET STINGRAY]

der Soundtrack ist furchtbar, die Ganze Zeit nur 08/15 Gedudel. Nur in den Cutscenes, die Waren wohl wichtig solche Music hätten sie auch fürs komplette Spiel machen sollen, Trotzdem hat es Spass gemacht mehr als dieses Dmc

[/quote]Wann postest du endlich wieder mal irgendwas, ohne deiner DmC-Fundamentalablehnung Raum zu geben? Das ist langweilig und nervt.

Max Snake
11. Februar 2013 18:58

Ich meine um das Produkt von Platinum Games.

Ravingrabbid
11. Februar 2013 18:44

Nicht wirklich…Arnachy Reigns hat dann wohl am ehesten was Beat´em Ups zu tun.

bitt0r
11. Februar 2013 17:58

[quote=Max Snake]

Mal schauen. Ich warte auf Metal Gear Rising Reveange.

[/quote]kann man gar nicht vergleichen.

Max Snake
11. Februar 2013 17:29

Mal schauen. Ich warte auf Metal Gear Rising Reveange.

Lunatic
11. Februar 2013 17:00

Protagonist Jack sah in Mad World jedenfalls deutlich cooler aus…

JET STINGRAY
11. Februar 2013 16:46

der Soundtrack ist furchtbar, die Ganze Zeit nur 08/15 Gedudel. Nur in den Cutscenes, die Waren wohl wichtig solche Music hätten sie auch fürs komplette Spiel machen sollen, Trotzdem hat es Spass gemacht mehr als dieses Dmc

Gillian Seed
11. Februar 2013 16:45

ich habs zum geburtstag bekommen und nur mal kurz den onlinepart angezockt. Erinnert mich irgendwie an ältere Retro Prgler und hat durchaus seinen Charme !Die musik ist wirklich seeeeeehrrr cool!!

Dirk von Riva
11. Februar 2013 16:44

sollte man sich mal anschauen