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Bis die Ermüdung und das Grinding einsetzen, hat man aber einiges zu tun. Zum Beispiel muss man die Geschichte verstehen: Als Freelancer fliegt Ihr in einem Javelin durch das von der Hymne geformte Bastion, schlagt Euch mit dem Dominion und den Skar herum, plaudert in Fort Tarsis mit Corvus-Agenten und Sentinels und versucht, zum Herz des Zorns zurückzukehren und Euch gleichzeitig gegen den mächtigen Monitor zu wehren. Klingt verwirrend? Ist es auch! Trotzdem werfen die zahlreichen NPCs, denen Euer sprechendes männliches oder weibliches Alter Ego begegnet, munter mit diesen Begriffen um sich. Wer nicht ab und an einen Blick in das umfangreiche, ”Cortex” genannte Glossar wirft, ist verloren. Oder er ignoriert die Story einfach, wie es sich zwar nicht für ein BioWare-Spiel, aber für einen Beute-zentrierten Shooter gehört.
Im Kern ist Anthem nämlich nicht kompliziert: Gerüstet in einem von vier flugfähigen Panzeranzügen, welche die klassischen Rollen Allrounder, Tank, Magier und Rogue abdecken, schwingt Ihr Euch entweder solo oder mit bis zu drei Freunden oder Fremden in die Wildnis des Landes Bastion und absolviert Missionen für eine von drei Fraktionen. Diese Quests bestehen aus simplen Bausteinen: Mal müsst Ihr bloß alle Feinde töten, mal ein Gebiet verteidigen, mal Bruchstücke eines Artefakts sammeln und mal einfache Schalter- oder Farbenrätsel lösen. Zwischendurch fliegt Ihr von Wegpunkt zu Wegpunkt und erfreut Euch an dem fantastischen ”Iron Man”-Gefühl und der malerischen Welt. Wasserfälle, Canyons, Ruinen einer vergangenen Zivilisation und dichte Wälder laden zum Erkunden ein und sind durch ihren vertikalen Aufbau perfekt für Flugeinlagen eingerichtet. Seid Ihr in der Gruppe unterwegs, nervt aber ständig eine Gummiband-Mechanik: Unnötig schnell warnt das Spiel davor, dass man den Anschluss zum Anführer verliert, und beamt Euch nach ein paar Sekunden zu ihm – begleitet von einer Ladezeit, der Geißel von Anthem. Zum Start und nach dem Ende von Missionen, beim Betreten von Höhlen sowie vor und nach dem Aufrufen des ”Schmiede” genannten Ausrüstungsbildschirms schaut man einem elendig langsam kriechenden Ladebalken zu. Besonders ärgerlich ist das, wenn der Rest des Teams derweil schon den gewählten Auftrag beginnt und man die Hälfte der einleitenden Funksprüche verpasst.









Kleines Update : Der Patch von gestern (1.05) hat bei mir (vorerst) nahezu alle Probleme behoben.
Müll Guten loot..
serh nachvollziehbarer test. bin lvl 30 hab zwei von drei fraktionen abgeschlossen. und bestreite den 1 grandmaster schwierigkeitsgrad. ein bisschen mehr endgamecontent wär immer nett und verweise ebenfalls auf ff14 um zu zeigen wie endgame content nachgereicht wird. oder eben warframe. kann mir sehr gut vorstellen das es in die fußstapfen vom letzteren treten wird. passt einfach. wünsch anthem eine rosige zukunft. ich hab spaß dran.
Division 2 letztens fand ich auch zum schnarchen, kam mir vor wie ein dlc zu Teil 1 der mir gut gefallen hat. Glaube Loot Shooter sind einfach nicht mein Ding.
Auch anthem juckt mich null.
best endgame? FFXIV (bin kein Fan mehr von FF seit FFX, ausnahme FFXII.., aber FFXIV ist zum WOW Killer herangewachsen)
…, die Mmo-Schooter können / sollten von FFXIV lernen, wie man Endgame Content motivierend macht.. nähmlich für Hardcore, Casual und die bereit Masse zwischen drin…, bessere Gear von den Stats oder “Glamour”, durch harte oder gridige Content.., nicht nur härter machen mit ne Schwierigkeitsgrad Erhöhungen, sondern auch zusäztliche Mechaniken, Bosse, etc. einbauen .. (später kann man dann mit vollständig neuen Content experimentieren ala FFXIV)
hoffte F76 würde es wenigsten hinkriegen dank ESO Erfahrung, hat aber nicht geklappt (pre-endgame von F76 war Fun, aber null endgame vorhanden)
schade nun auch um Anthem…, ausser sie können sehr, sehr, sehr bald Content Nachschub liefern
@Tobias
Ich weiß?
Ich bin selber noch nicht 30 oder gar Grandmaster 1 oder 2, aber spätestens auf den Stufen soll das gameplay nochmal an Tiefe gewinnen und taktisches Zusammenspiel essentiell erforderlich machen.
@Tokyo_shinjuu
Deshalb die Anführungszeichen bei “negativ”.
@Tobias Hildesheim
Wenn das im Gameplayrhythmus passt, ist es bestimmt spaßig. Ich könnte mir nur vorstellen, dass nach 50 Stunden Spielzeit auch der schönste Wasserfall irgendwann lästig wird.
Bei den grossen AAA Titeln ist man idr auch extremer in der Wertung,nach oben u nach unten.
dh Titel die von einem dritthersteller in ähnlicher Qualität eine 70+ kriegen würden bekommen hier gerne mal eine 60.
dh heisst Routine ohne pfiff u Fehler wird eher abgestraft als der xte tetris/puzzle bobble clon oder die ypste Verwurstung des Jump’n’Run Herstellers.
Bei den großen AAA-Titel wird nunmal mittlerweile erwartet, dass die im Bereich von über 80% landen. Ist ja auch sehr häufig so.
Einfach den Test lesen. Der Hype auf der E3 2017 war groß, wurde leider an der Potenzial verschenkt.
Schade um das Potenzial. Da hätte deutlich mehr raus springen können, aber vielleicht kriegt Bioware noch die Kurve.
Da die Story aber wohl Käse ist, werd ich mich nicht zum Iron Man machen.
Mal wieder lustig das 70% sofort als negativ aufgenommen werden.
In Zukunft einfach nur noch zwei Kategorien: alles über 80% Top, alles drunter Schrott. Gut und Böse, Alpha und Omega und so. ?
Äpfel und Birnen 😉
Immerhin so gut wie The Order: 1886?
Das kann schon sein, allerdings landet man dann einfach kurz und nach 2-3 Sekunden geht es weiter. Außerdem wird das System gekühlt, wenn man durch Wasserfälle fliegt, in den Sturzflug geht oder kurz in ein Gewässer eintaucht und wieder hinausfliegt (was ziemlich cool ist).
Das Flugsystem überhitzt angeblich schon nach 20 Sekunden, was ich doch ein bisschen übertrieben finde. Nagel mich aber nicht auf die Aussage fest, habe das nur irgendwo aufgeschnappt.
Das Fluggefühl der Javelins kommt ja wirklich so gut wie in jedem Test gut weg.
Ok, ich hab schon gelesen, dass die Flugzeit durch Überhitzung begrenzt ist, man aber die Überhitzung durch die Umgebung (Wasser) oder richtige Komponenten reduzieren kann.
Aber eben abseits der Überhitzung soll das schon echt gut sein.
Bin gespannt, ob nun von irgendeiner Seite ein wertiges Iron-Man Spiel kommt mit entsprechendem Fluggefühl. 🙂 Die Fortbewegung schreit förmlich danach.
So ein feines Singleplayer Action-Adventure mit Tony Stark würde vielleicht gut gehen. Zumindest Spider-Mans letztes Spiel ist ja sehr gut geworden.
Wäre es mein alternative zur Destiny gewesen, also Geld gespart.
Immerhin verkauft es sich gut.
Also der Metascore liegt bei der PS4-Version momentan bei 55 %, auf der Box bei 67 %. So negativ kommt das Spiel hier also gar nicht weg…
Die M! Games wirft ja aktuell ordentlich mit “negativen” Bewertungen um sich. Dann bin ich mal gespannt, was Trials erwartet.