Apocalipsis: Wormwood Edition – im Test (Switch)

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Harrys Geliebte wurde der Hexerei bezichtigt und ertränkt. Traurig macht sich der Jüngling daran, seine Herzensdame aus dem Totenreich zu retten – mittels zahlreicher Knobeleien. In Apocalipsis rätselt Ihr Euch durch eine Vielzahl abstrus-apokalyptischer Schauplätze. Die Grafik ist der Star des Spiels: Im Stile mittelalterlicher Holzschnitte gehalten, wird jeder Bildschirm zum Augenschmaus. Die Denkaufgaben fordern Eure grauen Zellen dabei nicht übermäßig: Selten müsst Ihr mehr als einen Raum überblicken, außerdem finden sich alle ­benötigten Gegenstände immer an Ort und Stelle. Leider verzichtet das Spiel auf eine Highlight-Funktion, sodass Ihr in den detailverliebt gestalteten Szenarien ab und an ein wichtiges Objekt überseht. Die eigentlichen Puzzles sind meist fair, Ihr sammelt und kombiniert Objekte, selten ist Timing gefragt. In Ausnahmefällen kamen wir aber nur durch wildes Ausprobieren weiter. Etwas problematisch ist die ungenaue Steuerung per Touchscreen oder Cursor – ­gerade bei fummeligen Aufgaben wie dem Nachspielen einer Melodie auf einer knöchernen Orgel haut Ihr gerne mal daneben. Die Geschichte wird zwischen den Kapiteln von einem englischen Erzähler vorgetragen – Gott sei Dank, denn die winzigen Untertitel sind kaum zu entziffern, wenn Ihr im Handheld-Modus zockt.

Haltet im Hauptspiel die Augen nach verstreuten Blumen offen – nur wenn Ihr alle findet, seht Ihr das gute Ende. Im Haupt­menü wählt Ihr außerdem die Zusatzkampagne ”One Night in the Woods”, die als Prequel fungiert und Euch in die Rolle von Harrys Freundin Zula schlüpfen lässt. Ob an den Hexerei-Vorwürfen vielleicht doch etwas dran war?

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