ARC Raiders – im Test (PS5)

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Die Köpfe hinter dem ­kostenlosen Multiplayer-Erfolg The Finals haben erneut Grund zum Feiern. Ihr neuer PvPvE-Extraction-Shooter ARC Raiders hat bereits zwei Wochen nach der Veröffentlichung die Marke von 4 Millionen verkauften Einheiten geknackt. Was macht das Spiel so besonders?

Die Roboter (Arcs) haben die Kontrolle über die Oberfläche übernommen und Menschen leben versteckt im Untergrund. Euer Ziel als mutiger Raider ist es, in jeder Runde möglichst viel Loot einzusacken. Damit stellt Ihr dann in Eurer Basis selbst Ausrüstung her oder Ihr verkauft das Gesammelte, um bei Quest-gebenden Händlern nützliches Equipment einzukaufen.

Trotz vieler Gemeinsamkeiten mit dem Konkurrenten Hunt: Showdown 1896 unterscheidet sich allein durch diese Grundprämisse der Spielverlauf enorm. Statt einen Boss zu jagen, bleibt es Euch überlassen, wie Ihr die halbe Stunde auf den Karten mit wechselnden Bedingungen nutzt. Sammelt schleichend ­Beute, hetzt andere Raider, die sich durch Geräusche in der Spielwelt bemerkbar machen, oder legt Euch mit den Robotern an, die Ihr nicht unterschätzen solltet. Diese sind nicht nur Beiwerk und können Euch das Leben schnell ausknipsen. Um zu verschwinden, müsst Ihr die zeitbegrenzten Fluchtwege wie eine U-Bahn oder Aufzüge erreichen, die jedoch bis zum ­Erscheinen mächtig Lärm ver­ursachen.

Durch seine Queststruktur und einen Levelbaum lässt sich ARC Raiders sogar erstaunlich gut als Solo-Erfahrung genießen. Einen getrennten Spielmodus gibt es zwar nicht, aber spielt Ihr ­alleine, packt Euch das Matchmaking möglichst in Lobbys mit anderen Einzelkämpfern. Da der PvE-Aspekt bereits sehr hart ist, schließen wir erstaunlich oft Freundschaften mit fremden Raidern allein durch die Nutzung des Emotes ”Nicht schießen!”. Eine Garantie ist es zwar nicht, dass uns der neue Kumpan nicht am Schluss doch übers Ohr haut, aber das gehört ohnehin zur Spannung, die das Genre so reizvoll macht.

Audiovisuell liefert Studio ­Embark ab. Die Karten mit aus im Sand versunkenen Städten oder einem Damm-Schauplatz mit halligen Energie- und Forschungsanlagen sehen verdammt schick aus. Die Lichtstimmung wechselt je nach Situation und Wetter zwischen friedvollen Sommertagen und gruseliger Düs­ternis verlassener Orte ähnlich im Stil des postapokalyptischen Meister­werks The Last of Us. Die Waffen haben Wumms und die Performance auf der PS5 Pro ist jederzeit flüssig mit 60 fps.

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joia
I, MANIAC
joia

ich habe lange gezögert, weil ich dachte, das Game wäre ne reine Designbombe.
Aber bis auf das Menü – die Einblendung mit der Beschreibung ist mir einfach zu groß – kann ich nicht meckern – und das lässt sich ausschalten.
Den Umfang und die Möglichkeiten des Menüs finde ich darüber hinaus gut, weil ich gerne organisiere und verschiebe. Passt!

Audiovisuell absolute Oberklasse und vom Spielprinzip her – durchaus auch längerfristig wie ich finde – motivierend. Und ziemlich geil stylisch.

Die Entwickler arbeiten schon an weiteren Sahnehäppchen, wie wechselnde Gegner/Gegnerdesign etc…

Klasseteil!

Omnibot
I, MANIAC
Omnibot

kann mich hier keymaster nur anschliessen. was für ein superspiel!! habe seit längerem wiedermal das gefühl, das ich zuwenig zeit zum zocken habe… nur das menü ist klobbig… der rest, einfach top.

Keymaster
I, MANIAC
Keymaster

Unglaublich spannendes Spiel! Kann mich nicht erinnern, ob ich jemals solche Adrenalinstöße und Herzklopfen bei einem Videospiel verspürt habe. Dichte Atmosphäre, tolle Optik, fantastische Klangkulisse. “Arc Raiders” hat mich nach langem Dornröschenschlaf wieder in eine Hardcorezocker-Phase geführt, mit über 400 Spielstunden zum jetzigen Zeitpunkt und der frisch erhaltenen Platin-Trophäe, nachdem einige Trophäen lange Zeit verbuggt waren.
Ein intensives Erlebnis, phänomenal gut und ein Muss, wenn man Shooter mag und gerne online spielt. Die “Vertrauensfrage” sorgt für permanente Spannung.
Die Menüs sollten verbessert werden, ansonsten habe ich wenig zu meckern und bei der Wertung wäre ich locker in den 90’ern gelandet.

Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Den Test hatte ich im Print ignoriert, da ich mit Extraction – Shooter nicht viel anfangen kann. Im Fall von Steffen ausführlichen Extended Bericht verstehen diesen Faszination mehr dahinter. Dafür sage ich nur danke.