
| Spiel: | Army Corps of Hell |
| Publisher: | Square Enix |
| Developer: | |
| Genre: | |
| Getestet für: | PSV |
| Erhältlich für: | PSV |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 3 / 2012 |
Der Höllenfürst stürmt mit seiner Goblinarmee die Dämonenwelt, um dort den Thron zu beanspruchen: Jede Welt besteht aus diversen Schlachtfeld-Arenen, die durch Tore bzw. Brücken miteinander verbunden sind wenn Ihr ein Gebiet geräumt habt, dürft Ihr vorrücken. Eure bis zu 100 Untertanen entwickeln im Laufe des Abenteuers drei Berufe: Schwertkämpfer bilden die Basis Eurer Armee, Ihr schleudert sie zum Angriff auf die Monster. Ab einer gewissen Zahl lassen sich dann besonders mächtige Gruppenangriffe auslösen. Speerkämpfer nehmen den Feind wiederum aus der Distanz aufs Korn und die begehrten Magier schalten sogar geschützte Widersacher aus: Manch Gegner deckt sich mit Barrikaden! Zudem dürft Ihr natürlich verschiedene Formationen festlegen, mit denen Ihr Euer Heer für offensives, defensives und agiles Verhalten auslegt.
Bei den Spezialmanövern kommen auch allerlei Touch-Geschicklichkeitstests zum Einsatz: Ihr spielt beispielsweise Kriegshörner, um der Armee Mut zu machen. Strategisch gilt es, die Soldaten auf die verschiedenen Angreifer zu verteilen oder konzentrierte Angriffe zu starten, so dass Euer Heer insgesamt minimalen Schaden nimmt. Ihr müsst Euch die Figuren einteilen, nur selten ergattert Ihr Nachschub in Form von Särgen. Denn am Ende jeder Welt wartet ein teuflischer Obermotz, für den Ihr jeden Mann benötigt: Stellt Euch gehörnten Dämonen, Wurm- und Drachenwesen! Bei dem mitunter heftigen Gemetzel sterben Eure Untertanen 1000 Tode: Nur wer sie schnell wiederbelebt, hält die Streitmacht beisammen! Besiegte Gegner hinterlassen leckeres Fleisch, Heilherzen für Euren Anführer und allerlei Materialien, die Ihr mittels Alchemie in Waffen und Ausrüstung wandelt so lässt sich das Heer mit der Zeit ausbauen. Neben neuen Upgrades und unterschiedlichem Feindverhalten wird allerdings kaum Abwechslung geboten: Die Umgebung sorgt nur für optische Variationen, taktisch nutzbares Inventar gibt es kaum zu entdecken. Bis zu vier Freunde dürfen die Kräfte ihrer Armeen vereinigen. Splatterfans freuen sich über die brachiale Präsentation mit wuchtigen Animationen, reichlich Blut und einem zünftigen Heavy-Metal-Soundtrack.
- kommandiert bis zu 100 Goblins
- entwickelt die Ausrüstung mit Alchemie
- dramatische Obermotzkämpfe
- einfallslose Levelarchitektur
- Teamschlachten für bis zu vier Spieler
Oliver Ehrle meint: Der rabiate Mix aus Echtzeit-Strategie und Action entzückt mich mit tollem Soundtrack und aufregenden Bosskämpfen, bei denen reichlich Taktik gefragt ist: Alles was davor kommt, ist aber ein wildes Getümmel. Bei den Levels hätte ich mir mehr spielerische Abwechslung gewünscht, z.B. Kämpfe mit Hindernissen, Fallen oder in Engpässen. Wegen der flachen Arenen und detailarmer Kleingegner wirken manche Abschnitte deshalb stellenweise sogar unspektakulär. Die Touch-Aufgaben bringen brauchbare Abwechslung in die Schlachten, da sie nicht zu leicht zu bewerkstelligen sind.
Blutige Höllenschlacht im Pikmin-Stil: Die Bosskämpfe sind spannend, der Rest vom Level meist Routine-Holzerei.
| Singleplayer | ![]() | 72 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |











