Ash of Gods: Redemption – im Test (PS4)

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Legenden erwachen und bringen eine Plage mit, die Menschen wie Fliegen dahinrafft und die Überlebenden dazu bringt, sich gegenseitig zu metzeln. Die einzige Waffe der Menschheit, eine alte Rasse Unsterblicher, existiert fast nicht mehr und die normalen Menschen müssen mit dem begrenzten Schutz von Strixen (magiegeladenen Steinen) versuchen zu überleben. Ihr begleitet abwechselnd einen von drei Helden mit eigener Entourage. Die Kämpfe sind klassisch rundenbasiert: Mitstreiter und Feinde dürfen abwechselnd agieren, bis alle einmal zum Zug gekommen sind.

Das komplette System dreht sich um HP und Energie. Energie braucht Ihr für Spezialangriffe, ist diese aber auf null gesunken, nehmt Ihr doppelten Schaden. Dasselbe gilt für die Feinde, also könnt Ihr entweder direkt die HP angreifen oder deren Energie senken, um sie ihrer Aktionen zu berauben und danach richtig Schaden zu machen. Dennoch solltet Ihr nicht blind drauflosstürmen: Geht ein Charakter im Laufe des Spieles viermal K.o., stirbt er permanent. Das alles wäre nicht so schlimm, wenn die grauenhafte und un­intuitive Steuerung nicht wäre. Dieser PC-Port ignoriert sämtliche Genre-Konventionen, die Steuerung ist holprig und nicht selten hängen die Menüs, sodass der Spieler dazu gezwungen ist, das Spiel neu zu starten. Auch die Übersetzung aus dem Russischen fällt oft seltsam aus.

Bitter, denn die gezeichneten Grafiken sind wunderschön, die Musik atmosphärisch. Fans von The Banner Saga könnten sich an einem etwas schlechteren, aber nicht billigen Genre-Klon vielleicht erfreuen, sollten sich dann aber besser an das PC-Original halten – mit Maussteuerung dürfte es zumindest weniger ­Probleme geben.

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