Assassin’s Creed: Rogue – im Klassik-Test (360)

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Die Story von Assassin’s Creed: Rogue spielt Mitte des 18. Jahrhunderts zu Zeiten des Siebenjährigen Kriegs und liegt zwischen Teil 3 und 4 – Kenntnisse davon sind zum Verständnis nicht notwendig. Zwar tauchen einige Charaktere aus diesen Episoden in Nebenrollen auf, der eigentliche (Anti-)Held und seine Geschichte funktioniert aber auch für Neueinsteiger. Anders sieht es mit den Geschehnissen in der “Jetzt-Zeit” aus, die selbst für gestandene Serienfans erstaunlich wenig Zusammenhänge offenbaren.

Shay Patrick Cormac nennt sich der Rogue, der anfangs als treuer Assassine in den Kampf gegen die Templer zieht, aber nach einem einschneidenden Erlebnis die Seiten wechselt. Entsprechend seid Ihr den Hauptteil des Abenteuers für die (vermeintlich) böse Seite unterwegs. Spielerisch bringt das überraschend wenige Änderungen mit sich, sie sind eher im Detail zu finden. Shay stehen einige neue Waffenarten zur Verfügung, wie eine Art Granatwerfer-Zusatz für sein Gewehr und Pfeilmunition, die Feinde in blinde Rage versetzt, wodurch sie auch ihre eigenen Mitstreiter attackieren. Aber solche frischen Hilfsmittel gab es auch in anderen Serienteilen.

Ähnliches gilt für die Bordbewaffnung des Schiffs, mit dem Ihr in See stecht: Brennendes Öl und das (sehr praktische) frühzeitliche Maschinengewehr helfen im Kampf gegen andere Fregatten, könnten aber genauso gut von Assassinen-Erfindern stammen. Und dass Ihr erstmals von Angreifern geentert werdet? Das spielt sich praktisch wie Eure Attacken bei Black Flag. Etwas eigenständiger wirkt sich dagegen eine persönliche Befindlichkeit aus: Sobald Shay zu den Templern gehört, wird ihm auf Landmassen vermehrt aufgelauert – ein leises Flüstern warnt Euch vor nahen Angreifern, die Ihr in der modifizierten Adlersicht rechtzeitig identifizieren solltet, bevor sie Euch erwischen.

Richtig neu ist bei Rogue wenig, doch das dürfte kaum jemand anders erwartet haben. Überraschend ist dagegen die Gewichtung der einzelnen Aspekte: Während die Nebenbeschäftigungen nochmals ausgeweitet wurden und für Sammlernaturen jede Menge Beschäftigung bieten, geriet die Hauptgeschichte spürbar kürzer – und der Mehrspieler-Modus wurde einfach gestrichen.

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Rudi Ratlos
12. Januar 2018 11:43

Stimmt, das ist ja in der AK – da verwundert die erneute VÖ von Ubi nur noch mehr.

OPA1955
12. Januar 2018 11:09

Ich hab es auf der XBOX ONE durchgespielt.Da es abwärtskompatibel ist,warum für teueres Geld noch mal kaufen.Ich hab es bei meinem Händler für 10€ gebraucht gekauft.
Und wegen ein wenig Grafikverbesserung würd ich es nicht noch mal kaufen.

DerPanda
18. Dezember 2014 20:57

@Marcoich mochte die bei AC3 auch nicht aber bei Black Flag macht es wirklich laune mit dem schiff und bei Rogue soll es sogar nochmals etwas einfacher sein. also ich würde es nicht ganz abschreiben sondern vieleicht mal irgendwie probespielen 🙂

Marco
18. Dezember 2014 20:34

Da die Schiff Sequenzen nicht ganz so mein Ding waren in teil 3, überspringe ich dankend Black Flag und Rouge.

nod_2
18. Dezember 2014 18:48

Zum Glück habe ich es vor Unity angefangen. Jedenfalls macht es mir sehr viel Laune und finde es momentan besser als der 3 Teil. Allerdings muss man den Schiff Part schon mögen, da man die meiste Zeit auf dem Wasser unterwegs ist. Assassin’s Creed Rogue ist ein würdiger Abschluss der Amerika Trilogie und der alten Konsolen Generation.

WolfBurrito
18. Dezember 2014 16:02

wird es früher oder später eh für ps4 und one geben,solang werd ich dann warten.

Max Snake
18. Dezember 2014 14:31

Glaube ich passe. Bleibe ich bei Unity.

DerPanda
18. Dezember 2014 14:29

für schmales geld werde ich sicherlich irgendwann mal schwach werden 🙂 immerhin ist es wohl nicht so verbugt wie Unity