Atelier Marie Remake: The Alchemist of Salburg – im Test (PS5)

0
447
Zurück
Nächste

Meinung & Wertung

Thomas Nickel meint: Der Sprung von Ryza zu Marie ist schon heftig – das Klassiker-Remake fühlt sich mit dem stärker auf Planung und Alchemie gelagerten Fokus sehr anders an als die modernen Episoden. Da Euch das Spiel nur am Anfang etwas an die Hand nimmt, fühlen sich die ersten Runden auch dank der verstreichenden Zeit noch etwas nach Trial & Error an; selbst erfahrene Alchemisten brauchen eine Weile, bis sie drin sind. Dann klickt das zeitlose Prinzip aber wieder und Ihr arbeitet ausdauernd an immer besseren Gegenständen. Dabei ist es den Entwicklern hoch anzurechnen, dass das genannte Zeitlimit nun optional wird. Über den Look kann man natürlich streiten, doch letzten Endes passt der gewählte, hübsch plastische Chibi-Stil mit seinem leichten Tilt-Shift-Effekt zum Fokus des Spiels. Dennoch: Wer noch nie ein Atelier gespielt hat, der sollte sich erst einmal mit aktuelleren Episoden wie der Ryza-Trilogie beschäftigen. Das Remake des ersten Serienteils richtet sich eher an Kenner, die auch mal die Wurzeln der Serie erforschen wollen.

West-Premiere nach gut 25 Jahren: Lasst Ihr Euch auf den Sim- und Alchemie-Fokus ein, wartet gute Unterhaltung.

Singleplayer74
Multiplayer
Grafik
Sound
Zurück
Nächste