Atelier Ryza 3: Alchemist of the End & the Secret Key – im Test (PS5 / Switch)

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2019 landete der ­kleine Entwickler Gust mit ­Atelier Ryza: Ever ­Darkness & the Secret Hideout einen Überraschungshit. Über 20 Episoden lief die Atelier-Reihe seit dem Seriendebüt auf der PSone im Jahr 1997 tapfer vor sich hin – mal abenteuerlich, mal melancholisch und in den letzten Jahren oft auch sehr rüschig-zuckergussig. Dann kommt auf einmal die junge, energische Reisalin ”Ryza” Stout daher und mischt die Reihe und ihre Fans so kräftig auf, dass ihr Debüt-Abenteuer mehr als eine halbe Million Exemplare absetzt und somit aus dem Stand zum erfolgreichsten Atelier-Teil überhaupt wird. Der direkte Nachfolger erscheint Ende 2020, jetzt erleben Ryza und ihre Freunde ihr finales Abenteuer. Dabei verschlägt es Ryza zunächst wieder auf ihre Heimatinsel Kurken: Die junge Alchemistin ist zwar immer noch durchaus stur und impulsiv, wird aber dank ihrer Fähigkeiten und Reife von den Menschen dort inzwischen geschätzt und respektiert. Kein Wunder, dass sie auch zur Stelle ist, als auf einmal seltsame Inseln im Meer auftauchen! Schon nach kurzer Zeit hat sie die alte Truppe wieder beisammen und versucht, den Ereignissen auf den Grund zu gehen.

Das passiert in der serientypischen Mischung als Alchemie-Crafting, Ressourcen-Sammelei und fröhlicher Welterkundung, Monsterkämpfe sind da natürlich inklusive. Geprügelt wird in einem Quasi-Echtzeit-System: Ihr steuert stets eine der Figuren, könnt aber jederzeit durchwechseln. Ist Euer Aktionsbalken voll, verpasst Ihr dem Gegner eine ­Combo aus normalen Schlägen und Specials, natürlich gibt es auch ein paar Sonderregeln zu beachten. Ein zentrales neues Element sind die Schlüssel – die wirken sich sowohl auf die Kämpfe als auch auf die Welterkundung aus, auch in der Story spielen sie eine wichtige Rolle. Apropos Story: Wer direkt mit dem dritten Ryza-Abenteuer einsteigen will, kann das durchaus tun, eine Zusammenfassung der Vorgänger sorgt für inhaltliche Klarheit. Trotzdem ist ”Atelier Ryza 3 klar als Abschluss der Trilogie angelegt, und wer die Vorgänger nicht miterlebt hat, dem werden auch manche Plot-Feinheiten und nicht zuletzt auch einige emotionale Momente entgehen.

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