Atelier Ryza: Ever Darkness & the Secret Hideout – im Test (PS4)

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Gefühlt scheint das japanische Entwicklerstudio Gust seinen Ausstoß an Atelier-Titeln von Jahr zu Jahr zu steigern: Nach dem Aufbau-Ableger Nelke & the Legendary Alchemists im März und Atelier Lulua im Mai ist Atelier Ryza bereits der dritte Serienteil in 2019! Doch tatsächlich ist dieses ­Alchemie-Abenteuer keine ­schnöde Fließband-Produktion, Atelier Ryza bringt einigen ­frischen Wind in die Serie.

Verschwunden sind die Spitzen-Rüschen-Kleidchen der Heldinnen, ebenso geschlichen hat sich das stets umstrittene Zeitlimit und weg sind überraschenderweise auch die rein runden­basierten Kämpfe. Das seit Jahren bewährte und stets verfeinerte Alchemie-System wurde komplett überarbeitet und zur Feier des Tages haben die Entwickler sogar in Sachen Grafik mal etwas mehr Gas gegeben.

Heldin Reisalin Stout, kurz Ryza genannt, ist eine Bauerstochter auf der kleinen, idyllischen Insel Kurken. Feldbarbeit ist nicht so ihr Ding, dafür verbringt sie die Zeit gerne mit ihren beiden besten Freunden: Als sie gemeinsam mit dem muskulösen Lent und dem etwas kurz geratenen Bücherwurm Tao unerlaubterweise das nahe gelegene Festland erforscht, bekommt die Truppe es nicht nur mit Monstern zu tun. Sie treffen auch die Tochter eines reisenden Kaufmanns und zwei geheimnisvolle Fremde – das weckt nicht nur Ryzas Interesse an der Kunst der Alchemie, sie versuchen ­gemeinsam auch mehr über die geheimnisvolle Geschichte ­Kurkens herauszufinden.

Kämpfe gegen die üblichen Fan­tasy-Monster sind nicht das zentrale Element des Spiels, wurden aber nach etlichen Jahren trotzdem komplett überarbeitet und laufen jetzt – ähnlich wie in älteren Episoden von Final ­Fantasy – in Quasi-Echtzeit ab. Ein Balken mit Symbolen zeigt an, wann Freund und Feind an der Reihe sind, im Verlauf des Spiels wird das ­System komplexer und Ihr könnt auch Aktionen forcieren oder Züge beschleunigen. Das Alchemiesystem wurde am stärksten aufgefrischt: Jeder zu köchelnde Gegenstand wird nun durch eine Reihe von verbundenen Slots dargestellt, in die Ihr zuvor gesammelte Rohstoffe einsetzt, um neue Slots freizuschalten. So verbessert Ihr die jeweiligen Items nicht nur, manchmal erschafft Ihr auf diese Art auch neue Gegenstände.

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Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Schön das Gust’s bekannte Marken umkrempeln. Dann nenne ich Mut zur Veränderung.

Sonicfreak
I, MANIAC
Sonicfreak

Und im März kommt noch Persona 5 Royal ?

Lando
I, MANIAC
Lando

Bei mir sieht es ähnlich aus. Erst einmal würde ich gerne meinen Backlog ein stückweit abarbeiten. Bis dahin sollte der Titel sowieso im Preis gefallen sein. Welche Version ich mir holen werde, weiß ich noch gar nicht. Die Umsetzung für die Switch ist wohl sehr gelungen und tragbar, auf PS4 sieht es etwas hübscher aus und lädt schneller. Die Qual der Wahl. ;(

Gast

Hätte das Spiel deutsche Untertitel würde ich es kaufen.

Sonicfreak
I, MANIAC
Sonicfreak

Wenn ich nicht völlig überlastet wäre mit Spielen, würde das vermutlich schon in der PS4 oder Switch liegen