Battlefield 1 – im Test (Xbox One)

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Grafisch orientiert sich Battlefield 1 mit toller Lichtstimmung, detaillierten Waffen und Fahrzeugen und eher nüchtern eingerichteten Innenräumen am hauseigenen Star Wars Battlefront, dazu kommen gute Nachladeanimationen und tolle Wettereffekte. Nur in der Distanz wird es unscharf und Vegetation poppt auf. Wenn es regnet, bleiben Kettenfahrzeuge im Matsch hängen, Waffen werden im Verlauf der Schlacht dreckig. Brillant ist Battlefield 1 aber in puncto Sound. Feuert Ihr die riesigen Geschütze auf der Dolomiten-Map ab, pfeifen die Geschosse ins Tal und das Echo schallt von den Berghängen zurück. Rufe der Soldaten künden von Gasangriffen, und die verschiedenen Feuerwaffen knattern, dass es eine Freude ist. Abgerundet wird der Sound durch typische Orchesterklänge, die je nach Kampfsituation einsetzen.

Nach dem durchwachsenen Hardline ist die Battlefield-Serie mit dem Experiment Erster Weltkrieg zurück zu alter Stärke gelangt. Für reine Solospieler bietet der Titel zwar nicht genug, dafür sind die Missionen zu kurz und die KI zu beschränkt. Doch als Appetizer für ausschweifende Mehrspieler-Schlachten eignen sich die Szenarien gut. Die Stärke des Spiels liegt eindeutig wieder im Multiplayer-Part, mit toll designten großen Karten und interessanten neuen Fahrzeugen.

Auch auf PlayStation 4 sieht Battlefield 1 mit feinen Lichteffekten, realitätsnahen Texturen und geschmeidigen Animationen erstklassig aus und hat gegenüber der Xbox One in puncto Schärfe sogar die Nase vorn. Auf beiden Konsolen nutzt das Spiel eine variable Auflösung, auf Microsofts Daddelkiste regelt der Egoshooter die Pixelzahl aber schneller herunter. 60 Bilder pro Sekunde sind auf beiden Plattformen das Ziel, allerdings geht die Bildrate online und bei effektreichen Solo-Szenen deutlich runter.

Online läuft Battlefield 1 in der Regel stabil, kein Vergleich zur Launch-Katastrophe von Teil 4. Die Wartezeit beim Beitritt zu laufenden Partien ist vertretbar, großartige Ausfälle und Abbrüche erlebten wir nicht. Allerdings kommt es ab und an zu Hängern. Dann werden mal Treffer nicht erkannt, mal könnt Ihr Eure Waffe nicht abfeuern oder Feinde markieren, mal schweben Gegner an Euch vorbei. Zudem müsst Ihr im Mehrspielermodus grafische Einbußen hinnehmen, Texturen und Modelle sehen weniger beeindruckend aus als in der Kampagne.

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F-Zero
18. November 2016 19:46

Hab meins wieder verkauft ich spiele lieber Titanfall 2!!!

Cold Seavers
1. November 2016 8:58

Battlefield war schon immer Multiplayer, Storys waren nur Beiwerk. Und der Multiplayer holt einen wieder genadenlos ab. Tolle Scharmützel, einfache Waffen ohne Klimbim, Grabenkämpfe die den Namen verdient haben, Dogfights im Himmel die spannender kaum sein könnten. Die überlegenheit die man hat mit einem mächtigen Zeppelin auf die nächste Fahne zu steuern und unter einem alles weg zu Bomben nur um selber in einem Hindenburg ähnlichen Inferno unterzugehen sind Pluspunkte des Games.Die Matches fühlen sich wirklich hart und schmutzig an.Einzig die Menüführung und nur neun Maps sind Kritikpunkte.

bitt0r
26. Oktober 2016 14:55

battlefield ist schon sein 1942 ein multiplayerspiel. weiss man doch.

Tokyo_shinjuu
21. Oktober 2016 14:46

Kann man da etwa nicht schießen?Hab bisher noch nicht gespielt. Weiß aber sehr voll das es mehr um’s schleichen geht.

sansibal
21. Oktober 2016 11:49

[quote=Max Snake]

Dishonored als Shooter bezeichnen ist Äpfel und Birnen.

[/quote]Habe ich auch beim Lesen gedacht.Shake Hands, Max Snake 🙂

dmhvader
20. Oktober 2016 23:35

[quote=Daddler]

Obwohl, wenn es sich gut verkauft, vielleicht gibt es dann November 2017 CoD – WW1… 😉

[/quote]Ich glaub, bei CoD ist in den nächsten Jahren erst mal Robot Warfare I-III angesagt! XD

Hitokiri
20. Oktober 2016 18:11

Klare Kaufbestätigung.Eine Frage: Gibt es wieder dieses Premium-DLC Paket ? Ich hatte es mir schon bei BF4 überlegt und bin es letztlich doch nicht gekauft zu haben sondern einige DLCs einzeln.

Max Snake
20. Oktober 2016 16:24

Dishonored als Shooter bezeichnen ist Äpfel und Birnen.

Tokyo_shinjuu
20. Oktober 2016 15:42

Na ganz so schlimm ist das SP Ego Shooter Genre nun auch nicht besetzt. Zuletzt Doom, Homefront *Auge zu drück*, Mirror’s Edge 2 (auch mit schwacher Story keine schlechte SP Erfahrung), aktuell Bio Shock Collection, Shadow Warrior 2, Dishonored 2, Deus Ex MD. Titanfall 2 könnte was werden.Zudem sind manch andere Seiten von der BF1 Kampagne durchaus angetan.Hab Gestern Duke Nukem 64 gekriegt, das Spiel ist für heutige Verhältnisse so schlecht, das es schon wieder eine Mordsgaudi ist. XD

sansibal
20. Oktober 2016 10:33

First Person Shooter mit einer guten Singleplayer Erfahrung muss man heutzutage mit der Lupe suchen.Klar liegt der Focus der Entwickler auf dem Multiplayer Modus, damit lässt sich im nachhinein am meisten Kohle scheffeln. Stichwort Season Pass.Persönlich bin ich in meinem Berufs- und Privatleben Multiplayer genug. Da will ich in meiner knappen Freizeit und meinem liebsten Hobby mal auf Egoist umschalten.Da vermisse ich eine gute Kampagne wie viele Man!acs hier, insbesondere bei First Person Shooter.Battlefield 1 werde ich mir trotzdem kaufen. Mich interessieren die Inszenierung und die hochgelobten Soundeffekte wie auch die Graphik Qualitäten.

Lincoln_Hawk
19. Oktober 2016 7:09

Ja ja wie sagte David schon in prometheus…große Dinge fangen immer klein an…

ChrisKong
19. Oktober 2016 0:55

Ich mein was für ein Feedback holen die sich?machen sie sich das selbst?Verkauft sich ja, das ist das Feedback.

Lincoln_Hawk
18. Oktober 2016 19:40

Wäre mal zeit für dice das Gegenteil zu beweisen! Mp Aufbau ist wie pure mathematik finde ich nicht sehr kunstvoll muss nur das Budget stimmen und das hat ea für den Kram glaubt mal ganz fest dran..Emotionen Tiefgang das ist Kunst diese zu wecken und schüren!Muss ich Tokio shinju beipflichten

Bort1978
18. Oktober 2016 18:17

MP dürfte halt einfacher in der Entwicklung sein, zumal ja bei Dice quasi schon alles aus den Teilen davor vorhanden ist. Ein paar neue Maps, Waffen und Fahrzeuge entwickeln, statt sich eine ganze Kampagne ausdenken zu müssen mit Zwischensequenzen, Motion Captering usw. Das kostet ordentlich Geld. So schieben sie noch ein paar Karten nach und verdienen extra am Season-Pass. Und alle kaufen es.

Lincoln_Hawk
18. Oktober 2016 18:03

ich bin da voll und ganz bei dir! Kompliment Zumal sowas ging doch auf der ps1 wie medal of Honor zeigte das War genial warum bekommt man so ein Spiel nicht mit Standes mäßiger Grafik hin? Das ist doch bescheuert das überhaupt fragen zu müssen..J

Bort1978
18. Oktober 2016 17:32

Beim nem Egoshooter brauche ich nicht unbedingt ne tiefgreifende Story. Aber ne SP-Kampagne mit 8h Spielzeit und normaler Story wäre fein gewesen. Zumal Dice ja geile Grafik kann und auch die Action gut zu inszenieren weiß. Edit: Da war der Daddler schneller. 😉

Daddler
18. Oktober 2016 17:29

@TokyoDas ist (auch mir) bekannt, habe da auch keinen großen Anspruch. So kann die Story ruhig platt wie ein Pfannkuchen sein und vorhersehbar wie durch ein Fenster, nur ich will eine Kampagne… 😉

Tokyo_shinjuu
18. Oktober 2016 16:54

Dice können einfach keine guten, tiefgreifenden Story’s, siehe Mirror’s Edge.

Max Snake
18. Oktober 2016 15:57

Es gab kein Anti – Kriegs Spiel im Videospiel. Klar Deutsche Kaiserreich wäre nicht verkehr, aber warum kann Dice es nicht, warum kann Close Danger mit Medal of Honor die Spieler kein Spiegel vor halten. Es sind nun mal eine Amerikanische Spiel.

Daddler
18. Oktober 2016 15:07

@MaxWarum sollte dieses Konzept nicht auch in Battlefield 1 funktionieren? Einen Teil der Kampagne spiele ich als Franzose, der seine Heimat verteidigt. Einen anderen einen Deutschen, der zunächst “”kriegsbegeistert”” sich als Freiwilliger gemeldet hat und

Max Snake
18. Oktober 2016 12:57

Der erste Trailer wollen nur Activision die Nasen ziehen lassen. Und was für ein Interview wurde über Singleplayer geredet? Standt zwar drauf, aber nicht fokussiert. In Valiant Heart funktioniert deswegen, weil es um ein Indie Spiel handelt, da w

Daddler
18. Oktober 2016 12:43

@Tobias KujawaBattlefield 1 ist also vornehmlich ein MP-Titel. Völlig in Ordnung, nur sollte man dann nicht suggerieren, dass sich der Titel auch für SinglePlayer lohnt. Dies ist nicht auf eure Berichterstattung bezogen, sondern auf Trailer, Interviews et

Bort1978
18. Oktober 2016 11:55

Die Demo von BF1 habe ich nicht gezockt. War doch nur ne MP-Demo, oder? Kann man das mit ner SP-Kampagne vergleichen? BC 1 habe ich damals leider auch nicht gespielt. Teil 2 fand ich trotzdem sehr gut, weil sie sich da nicht wirklich ernst genommen haben. Vielleicht würde ich die heute auch doof finden. K. A., ist ja schon ein paar Jährchen her. 😉

Rudi Ratlos
18. Oktober 2016 11:40

[quote=Bort1978]Die Kampagne von Bad Company 2 fand ich sehr geil. Danach gings abwärts.[/quote]Mh, die Demo von BC1 hatte schon mehr Charme als die gesamte Kampagne von BC2 zusammen… Während Teil 1 eine Art “”Three Kings – The Game”” war, geht Teil 2 leider zu sehr in Richtung “”Fuck yeah, wir sind geile Amis und ballern alles über den Haufen – CoD – Quatsch mit Soße”” 🙁 Schade drum.

Bort1978
18. Oktober 2016 11:08

Ich hab ja auch geschrieben, dass sich der SP HALBWEGS gelohnt hat. ;-)Früher habe ich mir alle CoD und Battlefields gleich neu gekauft. Heute kann ich da abwarten.

Bort1978
18. Oktober 2016 10:47

@Tobias: Du hast aber auch geschrieben, dass der SP kein Kaufgrund für das Game wäre und dass die Missionen sehr kurz ausfallen. Das war für mich Aussage genug. Du hast den SP ja auch nur mit 6/10 Punkten bewertet.Edit: Und warum macht dann EA noch extra

Lincoln_Hawk
18. Oktober 2016 9:15

Die games aktuell findet den Single Player sehr gut nur die Ki soll tütendüsig seinWas man aber bestimmt nachpatchen kann!Und snake ich hab mir ne ps4 doch nicht für vh und so Zeugs geholt das ist nett aber eh sowas hätte ich schon vor 10 Jahren daddeln können. ..

Tokyo_shinjuu
18. Oktober 2016 7:00

@OSTDBort beschreibt ja in wie weit das Spiel beworben wurde und auch ich hatte aufgrund dessen gehofft das man neben dem MP Part diesmal auch was für Solisten zaubert. Hätte man das ganze eher wie bei Battlefront vermarktet, wäre von Anfang an klar gewes