Big Brain Academy für Wii – im Klassik-Test (Wii)

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Auch auf dem Wii will ­Nintendo jetzt Eure grauen Zellen auf Trab bringen: Allerdings geht nicht der allseits beliebte Dr. Kawashima zuerst an den Start, stattdessen dürft Ihr vorher mit der Big Brain Academy testen, wie schwer Euer Gehirn ist.

Wer den DS-Vorgänger kennt, der fühlt sich sofort heimisch: Erneut betätigt Ihr Euch in fünf Kategorien wie Analyse, Vision und Memoria an jeweils drei einfach gestrickten Denksport-Aufgaben. Die sind allesamt neu und auf die Remote-Benutzung ausgelegt, wobei dieser Aspekt recht eingeschränkt ausfällt: Die Fernbedienung fungiert nämlich ausschließlich als Laserpointer bzw. Stylus-Ersatz, originellere Bewegungsfunktionen werden nicht genutzt.

Je nach Rubrik müsst Ihr Euch z.B. merken, welche Gesichtsmerkmale vorbeilaufende Passanten hatten, oder aus einem Quartett von Bildern das heraussuchen, das sich von den anderen unterscheidet. Die ­Balance zwischen reaktionslastigen Tests und Denkaufgaben ist gut gelungen, zumal keine echten Ausreißer in Sachen Schwierigkeit auftreten: Überfordert wird niemand, außerdem geht alles mit Übung schnell besser.

Fühlt Ihr Euch nach etwas Training gewappnet, tretet Ihr in einem Durchgang mit Zufallsauswahl an und lasst Euer Gehirngewicht messen. Weil das auf Dauer etwas wenig ist – denn leider hat Big Brain Academy für Wii keinerlei Tagebuch-Funktion –, könnt Ihr auch ein paar spielerische Varianten angehen: Nehmt an einem Marathon teil, bis Ihr zu viele Fehler macht, zeigt Euer Können im direkten Duell am Splitscreen oder spielt ein einfaches Quiz. Bei Letzterem geht es darum, möglichst viele Punkte bzw. Felder eines Bretts zu gewinnen, indem Ihr zufällig ausgewählte Aufgaben unter teils erschwerten Bedingungen erledigt. Hier gibt es auch ein paar Disziplinen, die im normalen Test nicht auftauchen – wieso die Entwickler diese so versteckt haben und kein gezieltes Training damit erlauben, ist rätselhaft. Big Brain Academy ist zwar auch für gesellige Runden mit bis zu acht Teilnehmern konzipiert, nutzt das vorhandene Potenzial aber nur begrenzt: Fast immer können die Spieler nur nacheinander ran, lediglich beim Duell sind zwei Gehirnakrobaten gleichzeitig am Start.

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