
Seite 3
Was den Waffen an Mehrnutzen fehlt, machen sie mit Durchschlagskraft wett. Das Offensiv-Repertoire durchlöchert nicht nur die Brust und Helme Eurer Widersacher, sondern richtet auch beträchtlichen Schaden an der Umgebung an. Kisten, Säulen und dünne Wände geben unter Beschuss nach und zerbröckeln spektakulär in ihre Einzelteile. Bestimmte Objekte – erkennbar am sich schwarz verfärbenden Fadenkreuz – laden gar zur explosiven Feinddezimierung ein. Viele Fahrzeuge, Treibstoffkanister, Munitionskisten sowie alle weiteren Behälter mit entzündbaren Materialien eignen sich hervorragend, um das volle Maß der zerstörbaren Levelarchitektur auszukosten. Spätestens hier zeigt Black deutlich seine Verwandtschaft zu Burnout.
Dass die Criterion-Entwickler die Konsole dabei ebenso gut wie bei ihrer Rennserie im Griff haben, ist Ehrensache. Black sieht nicht nur toll aus, sondern läuft selbst im größten Schlachtgetümmel noch flüssig. Ein Hingucker sind die Levels auch im unzerstörten Zustand: Stahlwerk, Friedhof oder Irrenanstalt gewinnen vor allem durch den atmosphärischen Einsatz von Licht an Reiz und übertünchen damit manch platte Textur. Wechselt Ihr von einem Außenbereich in einen Raum, ändert sich schlagartig die Beleuchtung. Warme Gelbtöne werden dann von kalten Farben wie blau und grün abgelöst und erzeugen eine völlig andere, bedrohlichere Stimmung. Untermalt wird das Ganze von klassischen Klängen, eingespielt vom Hollywood Studio Symphony Orchestra und komponiert von Michael Giacchino, der schon für zahlreiche Film- und Videospiel-Projekte tätig war.
Criterion-typisch gibt’s keinen Multiplayer-Modus – die ganze Kreativität steckt in der Kampagne. Da Black aber als erster Teil einer Shooter-Serie gedacht ist, dürfen Deathmatch-Fans noch hoffen.









Muss mich heut noch wundern auf mehreren Schwierigkeitsgraden mich durchgebissen zu haben. Hab es auf der PS2.
@Max Snake
Ja das wo Gegner so seltsam bei Treffern hin und herzucken oder zurückgeworfen werden, wenn der Körper getroffen wird und Ubisoft-Kugelschwämme vorwegnahmen. Ätzend! Das war neben den manchmal etwas zu langen bzw. mit etwas zu wenigen Checkpoints ausgestatteten Leveln und manch übertriebenem Gegneraufkommen der größte Nervfaktor für mich. Hier hätte es gescheite Rag-Doll-Physik gebraucht.
Ein Black 2 mit Havok bzw. Euphoria-Physik ala Max Payne 3 und zerstörbareren Leveln und bestenfalls spannenderer Story und einem Arcade-Modus ala CoD4:MW und Horde-Modus wär der absolute Oberhammer.
“Black auf der Xbox mit Dolby Digital 5.1 Surround das gesamte Zimmer gerummst.”😃👍🏻
Genauso ging’s mir auch. Auf der PS2 gab’s “nur” Pro Logic 2, daher fand ich die Xbox Variante etwas geiler.
Das letzte Level war so verdammt lang, wenn ich da kurz vor Schluss ins Gras gebissen habe, musste man wieder von vorne ran – ätzend. Aber unterm Strich ein ziemliches spaßiges Geballer!
Black auf der Xbox mit Dolby Digital 5.1 Surround das gesamte Zimmer gerummst. Etwas komisch das einige Gegner menge Kugel aufsaugt, auch einige Kämpfe war hart, das mich gefrustet hat. Und die Story war banal. Das Serious Sam, so macht ballern Spaß.