Crisol: Theater of Idols – im Test (PS5)

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Screenshot von Crisol: Theater of Idols
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Der spanische Soldat ­Gabriel wird vom Sonnengott erweckt und auf die Insel Tormentosa geschickt, um den Seegott und seinen Kult zu vernichten.

Um das zu erreichen, rätselt, schleicht und ballert Ihr Euch im Survival-Horror-Stil per Ego-Perspektive durch zahlreiche verzweigte Areale. Doch Munitionsfunde gibt es keine. Stattdessen opfert Ihr bei jedem Nachladen Eurer Knarren Euer eigenes Blut, um die lebendig gewordenen Statuen zu bekämpfen. Ein ebenso interessanter spielerischer Twist ist, dass Ihr ähnlich Dead Space die Gliedmaßen der Skulpturen zerstören könnt, um ihr ­Tempo oder ihre Angriffsgewalt zu drosseln. Leider fehlt es den Gefechten an Dynamik, wodurch einiges an Spannung verloren geht. Sprünge oder Klettern über Hindernisse gibt es nicht. Sogar die Kamera ist unheimlich träge, wenn Ihr die Geschwindigkeit in den Optionen nicht hochschraubt.

Die größte Stärke von Crisol ist trotz der Bemühungen um spielerische Ideen die stilvolle Präsentation. Das liegt nicht nur an der Unreal-5-Technik und dem spanischen Flair des Spiels. Es gibt ein paar schrullige Charak­tere wie die Händlerin La ­Plañidera und Mediodia, Eure Stimme im Ohr. Viele tolle Sprecher mit optio­nalem Geplauder und ein ­extrem gelungenes Artdesign, das sich durch das ganze Abenteuer zieht, hauchen der schicken Spielwelt Leben ein. So entdeckt Ihr an vielen Ecken hübsche Details wie die handförmigen Wasserhähne in den Toiletten eines Theaters. Hier wirkt alles durchdacht.

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Kratos
24. April 2026 12:46

Liest sich gut…pack es mal auf meine Wishlist.

joia
24. April 2026 8:47

Ja, da finde ich mich wieder – hat mir jedenfalls viel Spass gemacht und wie @SteffenHeller schreibt – für lächerliche 18 Euro gibt es einfach nichts zu meckern. Klasseteil.