Botany Manor – im Test (Xbox Series X)

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Die Mission von Publisher Whitethorn Games ist klar umrissen: Spiele aus diesem Haus sollen angenehm und unkompliziert sein, keine besonderen Fähigkeiten oder Kenntnisse erfordern und für jedermann zugänglich ausfallen. Kurzum: Es wird voll auf das ”Cosy”-Konzept gesetzt. So ganz klappte das bislang nicht: Die Bienenzüchter-Simulation ­APICO (64% in M! 09/22) etwa wartet mit hoher Komplexität und Einstiegshürde auf, während das pixelige Adventure RE:CALL (75% in M! 03/23) thematisch weniger Wohlfühlstimmung verbreitete. Was derweil nicht als negative Kritik aufgefasst werden sollte, denn interessant und einen Blick wert waren und sind diese Werke trotzdem oder gerade deshalb, was nun ebenso auf Botany Manor zutrifft.

Das scheint auf den ersten Blick die eingangs genannten Vorgaben zu erfüllen, wenn Ihr als Dame des späten 19. Jahrhunderts in Eurem weitläufigen Anwesen Blumen züchtet. Dafür wandert Ihr in der Ego-Perspektive durch die Räume des Gebäudes und den großflächigen Garten, um Samenpakete sowie Hinweise aufzuspüren, wie Ihr die Pflanzen zum Blühen bringen könnt. Doch das Ganze entpuppt sich bald als gar nicht so einfach, denn um tatsächlich auf die korrekten Lösungen zu kommen, müsst Ihr die Objekte und Texte schon genau studieren. Nicht selten sind die entscheidenden Informationen leicht zu übersehen – und eine Hilfefunktion gibt es nicht. So darf also kräftig gegrübelt werden, was je nach Erwartungshaltung Botany Manor zum unerwartet fordernden Rätselerlebnis macht oder für Sackgassen-Frust sorgen kann.

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