Buried Stars – im Test (Switch)

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Das Finale der Live-Casting-Show Buried Stars wird abrupt unterbrochen, als das Gebäude einstürzt und die Helden von der Außenwelt abschneidet. Schnell merken sie, dass ihre Smart­watches immer noch mit dem hiesigen Twitter-Äquivalent verbunden sind und der Unfall vielleicht sogar böswillig verursacht wurde. Plötzlich finden sie sich in einem realen Survival-Game wieder, welches sie nur mit dem Support ihrer Social-Media-Follower überleben können.

Für eine klassische Visual ­Novel wurde sehr viel Arbeit in die visuellen Details gesteckt: Die Charaktere atmen, die Umgebungen sind in 3D modelliert und der Stil erinnert mit ständigem Kamerawechsel an dynamische Web-Cartoons. Dies ist auch nötig, denn da die Helden fest­stecken und die Story sich nur langsam entwickelt, wird das ­Lesen manchmal anstrengend. Die meiste Zeit verbringt Ihr im Kommunikations-Modus: Zuvor gesammelte Stichwörter werden zu Gesprächsthemen, die viel über die Situation und die Vergangenheit der Helden enthalten. Da alle zu jedem Thema etwas beitragen können, werden Informa­tionen wiederholt und die Episoden unnötig in die Länge gezogen. Das ist schade, denn die Geschichte ist interessant und zeitgemäß: Das Schicksal der Charaktere hängt hier von der Meinung der Allgemeinheit ab – die kann über Social Media abstimmen, wer überleben darf und wer nicht! Dies führt zu Zwist in der Gruppe, in der einige gemeinsam arbeiten wollen und andere nur auf das eigene Überleben aus sind. Ebenfalls interessant: Die Charaktere folgen eher koreanischen als japanischen ­Klischees.

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