C-12: Final Resistance – im Klassik-Test (PS)

1
3695
Zurück
Nächste

Meinung & Wertung

Oliver Schultes meint: Ein würdiges PSone-Finale! Sony Cambridge zieht mit C-12: Final Resistance noch einmal alle 32-Bit-Register: Die flüssige Optik begeistert mit brillanten Texturen, hübschen Animationen und atmosphärischen Lichteffekten. Der grünlich-bläuliche Grafik-Stil erinnert nicht nur an Konamis Agenten-Meisterwerk Metal Gear Solid, er sorgt auch für ein pixelarmes Spielerlebnis mit stimmungsvollem Endzeit-Ambiente. Aber nicht nur die Optik kann sich sehen lassen: Die Alien-Hatz ist abwechslungsreich inszeniert und fordert Reaktion wie Geschicklichkeit gleichermaßen – dank frei einstellbarer Kamera behaltet Ihr jederzeit die Übersicht. Allerdings hätte ich mir mehr Story-Tiefgang, einen Zweispieler-Modus, ein üppigeres Waffenarsenal und mehr unterschiedliche Schauplätze gewünscht – so bleibt das MAN!AC-Prädikat weiter in Alienhand.

David Mohr meint: Gut geklaut ist halb gewonnen: Für C-12 haben sich die Entwickler kräftig aus dem Fundus der Action-Konkurrenz bedient, vor allem die Verwandtschaft zu Syphon Filter ist nicht zu übersehen. Zwar erreicht der Titel spielerisch nicht ganz die Klasse seines Vorbilds, macht diesen Nachteil aber mit der hervorragenden Grafik wieder wett. Ausladende Endzeit-Städte und schummerige Alien-Bunker laden zur Erkundungsreise, die aufwändige Optik bleibt dabei (fast) immer flüssig. Nur bei riesigen Gegnerhorden geht die Hardware in die Knie. Eine stimmige Hintergrundgeschichte und die ordentliche deutsche Sprachausgabe sorgen für Atmosphäre, der Spaß ist allerdings auch schnell wieder vorbei: Nach wenigen Stunden steht Ihr vor dem Alien-Imperator, wegen der fehlenden Zusatz-Modi lohnt sich nochmaliges Durchspielen kaum.

Action-Abenteuer mit exzellenter Optik und guter Spielbarkeit, aber wenig Waffen sowie Szenerien.

Singleplayer83
Multiplayer
Grafik
Sound
Zurück
Nächste
1 Kommentar
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
MadMacs
1. August 2020 13:18

Das Spiel ist mir sehr gut in Erinnerung geblieben.