Call of Duty: Black Ops 7 – im Test (PS5)

1
2473
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:, , ,
USK:
Erschienen in:

Wie schon zuletzt bei Call of Duty: Modern Warfare II & III folgt auch auf Black Ops 6 nur ein Jahr später der nächste Serien-Ableger. Modern Warfare III konnte die Qualität des Vorgängers nicht halten. Erleben wir also bei Black Ops 7 ein Déjà-vu? Spoiler: Ja, genau das erleben wir.

Die Handlung spielt nun mit dem Jahr 2035 in der nahen Zukunft. Hier kehrt mit Raul Menendez der scheinbar totgeglaubte Bösewicht aus Black Ops II zurück. Doch die eigentliche Gefahr geht von der internationalen Sicherheitsfirma ”die Gilde” aus, die Frieden durch Kontrolle mit der neuesten Technologie verspricht. Um die Bedrohung zu vereiteln, zieht David Mason mit einem Elite-Trupp los, um Menendez und die Gilde von ihren finsteren Plänen abzuhalten. Dabei kommt Ihr mit einem Gas in Kontakt, das Euer Team regelmäßig mit Halluzinationen und deren Vergangenheit konfrontiert.

Die Vorgänger müsst Ihr zwar nicht kennen, um der seichten Handlung zu folgen. Kenner ­freuen sich allerdings über die Rückkehr an diverse ­Schauplätze wie den Dschungel von Vietnam und bekannte Gesichter wie ­Serienveteran Frank Woods oder Mike Harper. Letzterer wird wie schon in Black Ops II von Schauspieler Michael Rooker ­gespielt und ist auch die einzige Figur im Spiel, die durch ihr schroffes ­Auftreten mit etwas Persönlichkeit glänzt. Weder Euer Held ­David Mason noch Antagonistin und ­Gilden-CEO Emma Kagan zeigen während der elf Missionen umfassenden Koop-Kam­pagne ­irgendwelche interessanten Facetten.

An der neuen Kampagne werden sich in vielerlei Hinsicht die Geis­ter scheiden und auch wir konnten uns an manche Neuerung nur schwer gewöhnen.

Es beginnt mit der Tatsache, dass Ihr die auf vier Spieler ausgelegte Koop-Kampagne zwar alleine (ohne Bots) spielen könnt, aber trotzdem jederzeit online sein müsst und daher auch nicht pausieren dürft. Wer zu lange inaktiv bleibt, fliegt vom Server. Checkpoints gibt es nur während einer aktiven Sitzung. Bei einer neuen Session startet Ihr wieder am Missionsanfang.

Direkt in den ersten Sekunden werdet Ihr mit dem neuen Load­out-System konfrontiert. Statt die Waffen von Feinden aufzusammeln, begegnet Ihr regelmäßig Versorgungskisten, in denen Ihr zwei Kriegswerkzeuge findet. Es gibt hier zwar ein künstlich wirkendes Seltenheitssystem, aber die Seltenheit und somit auch die Stärke steigt simpel mit Eurem Kampagnenfortschritt weiter an.

Ebenso findet Ihr Truhen, an denen Ihr eine Spezial- und eine Support-Fähigkeit austauscht. Spezialfähigkeiten sind besonders stark. Hierbei findet Ihr einen Energieschild, werdet kurzzeitig unsichtbar, setzt einen Turm, der explosive Drohnen losschickt, oder erhaltet vorübergehend einen wuchtigen Granatwerfer.

Bei Support-Fähigkeiten handelt es sich meist um Fortbewegungsmittel wie einen Supersprung oder Enterhaken, jedoch gibt es auch eine Portalgranate, die zombieartige Halluzinatio­nen beschwört. Nicht in Truhen, aber in der Gegend verteilt findet Ihr Wurfwerkzeuge wie EMP-Granaten, Wurfäxte und Mini-Geschütze. Wie auch die Fähigkeiten laden sich diese über ein Cooldown-System wieder auf.

Zurück
Nächste
neuste älteste
Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Ein Call of Duty Kampagne in Style Oversupstance wäre Interessant gewesen. Mit den Wertung von Black Ops 7 kann ich damit leben. Schließlich setzt das Multiplayer Paket einen guten Unterhaltung.

Einen kreativen Pause für das berühmte Ego – Shooter könnte gut Gebrauchen statt im Jahresrhytmus zu bringen.