Call of Duty: Modern Warfare II – im Test (PS5 / Xbox Series X)

0
4420
Zurück
Nächste

Meinung

Steffen Heller meint: Klar, nach dem x-ten Call of Duty blättert der Lack ab, und viele Elemente sah man in anderen Ego-Shootern schon besser umgesetzt. Doch gerade der Mix aus dem üblichen Feuerwerk und den nun nicht zu tiefgründigen Schleichpassagen taugt mir. Was den Multiplayer-Modus betrifft, so wurde ich glücklicherweise von den im Internet kolportierten Bugs verschont, aber trotzdem solltet Ihr abwarten, bis UI, Spawnpunkte und Balance noch ein paar Updates spendiert bekommen haben. Dann profitiert Ihr außerdem von weiteren Inhalten, die in der heutigen Service-Welt auf die üblichen Seasons verstreut werden.

Michael Krosta meint: Beutegeld in ”Warzone mit ein paar Freunden ist zwar zwischendurch ganz nett, aber ein Call of Duty spiele ich in erster Linie wegen der Kampagne – und Modern Warfare II bildet da keine ­Ausnahme. Infinity Ward fällt es zunächst schwer, in die Gänge zu kommen. Doch die zweite Hälfte entschädigt mit tollen Schauplätzen und Überraschungen im Spieldesign für den mageren Einstieg nach Schema F. Insgesamt ist mir die Kampagne aber zu sehr auf Schleichen ausgelegt und manche Abschnitte wirken unnötig in die Länge gezogen oder mechanisch nicht ganz ausgereift. Audiovisuell fährt Activision aber erneut großes Action-Kino mit starker Inszenierung und filmreifen Zwischensequenzen auf, obwohl die Story mit Blick auf das aktuelle Welt­geschehen durchaus für ein flaues Gefühl im Magen sorgen kann.

Zurück
Nächste
0 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen