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Wenn Ihr erst mal den Weg durch die immer unübersichtlicher werdenden Menüs zum Mehrspieler-Modus des diesjährigen Ablegers gefunden habt, bleiben Euch zwei Möglichkeiten: die neue PvE-Zombie-Variante oder die routinierten PvP-Gefechte.
Im diesjährigen Zombie-Modus durchstreifet Ihr mit bis zu zwei Freunden die Warzone-Map ”Urzikstan”. Diese ist zugeballert mit Icons voller Loot-Mini-Quests, dass selbst Ubisoft staunen würde. Das Ziel: Verbessert Eure Ausrüstung und entkommt damit innerhalb von 45 Minuten, um noch stärker zurückzukehren und Euch erneut den aus dem Nichts spawnenden Untoten zu stellen – also ähnlich wie in der bereits kostenlosen ”DMZ”-Variante aus dem letzten Jahr. Der Modus eignet sich vor allem für XP-Farming, inhaltlich nutzt sich die Erfahrung jedoch schnell ab.
Auch wenn der Zombie-Modus nicht überzeugen will, stellt er doch die größte Neuerung dar. Im PvP erwartet Euch viel Altbekanntes. In der Matchvariante ”Bodenkrieg” müsst Ihr Euch erneut wie in Battlefield mit 32 Spielern auf einer ausufernden Karte Zonen erkämpfen. Die Spielerzahl ist in ”Invasion” gleich, jedoch geht es hier wie bei Team-Deathmatch um die Punkte-Jagd.
Kleinere Runden mit zwei Sechser-Squads erwarten Euch in ”Krieg”. Hier müsst Ihr ähnlich wie in Chivalry 2 vorgegebene Aufgaben erfüllen, wie Punkte einnehmen und einen Panzer eskortieren. Im Gegensatz zur Ritterkeile fehlen hier weitere Szenarien, sodass der Modus mit einer Karte nicht für viele Zockerabende taugt. Der Rest ist klassische Ego-Shooter-Kost mit minimalen Variationen.
Auch die Karten sind hierbei sehr geläufig, denn zur Veröffentlichung erwarten Euch überarbeitete Varianten aller originalen Modern Warfare 2-Maps aus dem Jahr 2009. Die visuelle Überarbeitung kann sich sehen lassen. Die meisten Hotspots wurden unverändert beibehalten, weswegen Ihr Euch sofort wieder zurechtfindet auf Klassikern wie der Flughafen-Karte ”Terminal” oder über den Dächern in ”Highrise”. Im Gegensatz zum Original erleben wir hier jedoch keine unendlich brutalen Killstreaks. Trotzdem werden wir beim Spawn aktuell zu oft direkt wieder umgelegt.
Die neuen Waffen und das leicht veränderte Ausrüstungssystem mit Perks, die nun auf Klamotten liegen, bieten die gewohnten Detailveränderungen, ohne große Auswirkung auf das Spielgefühl mit viel Freischaltklimbim zu haben.







@Runner Danke für das Lob. 🙂
Zu Resident Evil 6: Das fand ich zwar damals auch wahnsinnig enttäuschend und spielerisch deutlich öder als Resi 5, aber würde dem Ableger heute noch eine Chance geben wollen (schon alleine um zu verstehen, was Olli und Micha damals zu der hohen Wertung getrieben hat :D). Glaube nämlich, dass ich den Teil heute auch besser finden würde, weil seinerzeit sicher auch die Übersättigung im Third-Person-Bereich eine Rolle spielte.
@Revan Hat ja keiner hier behauptet, dass jemand deinen Geschmack besser kennt.^^ Wichtig ist ja eh immer erstmal inhaltlich, ob uns Spieler ein Titel inhaltlich anspricht. Wenn das schon nicht zutrifft, dann hilft auch die beste Wertung nichts. Ich habe auch als Tester Spiele, die nicht mal über die 70 kamen, aber die ich trotzdem lieber gespielt habe als einige 80er Titel.
@Runner
Ist bei mir genau anders rum. Ich habe durch professionelle Tester und ihre Hype 90er-Wertungen schon so viele Fehlkäufe in meinem Leben getätigt (und andersrum Spiele abgefeiert, die oftmals nur 70er Wertungen bekommen), dass Tester wirklich die letzte Meinung sind, auf die ich höre. (Genau darum kaufe ich mir auch keine Magazine mehr.)
Und zu Resi 6: Selbst wenn man es nicht als Horrorspiel, sondern als Shooter wahrnimmt, bleibt eine im Vergleich zu damaligen Genregrößen wie Gears of War oder Uncharted komplett friemelige Steuerung gepaart mit einer völlig belanglosen Story. Aber ja. Die professionellen Tester werden schon besser wissen als ich, was mir gefällt ^^
Der Test ist fair und professionell geschrieben. Nicht einfach nur stumpfes ,, Is alles Mist”. Genau deswegen weiß ich einen professionellen Tester sehr zu schätzen und höre nicht auf die Meinung von irgendeinem enttäuschten Fuzzi. Ich erinnere an den Resident Evil 6 Test. Das kam in der Presse ob seiner Qualität gut weg. Obwohl es nicht das war was man erwartet hatte. Die Wertung hier erscheint mir sehr angemessen. Es ist natürlich keine 90 wert. Aber eben auch keine 50 wie andere vielleicht meinen. Geholt habe ich es mir nicht. Das mit den Kompromissen aus Zeitgründen wird sicherlich stimmen. Die nächsten Teile werden sich wieder steigern. Da bin ich mir sicher. Haben andere Serien auch geschafft. Resident Evil hatte auch Kloppe bekommen und wird heute gefeiert. Also was solls. Kein Drama. @ Steffen🖒
Im Gegensatz zur andere Mitbewerber, fand Steffen die Singlekampagne weniger dramatisch. Dank der Multiplayer Modi wird die Fans Ihren Spaß.
Zwei Dinge muss ich äußern zur Kampagne: Der Flugzeug Szenen ist eher geschmacklos und das Ende bleibt ein Rätsel.
Der Singleplayer ist kompletter Schmutz imo