Cars – im Klassik-Test (PS2 / Xbox / GC)

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Meinung

André Kazmaier meint: Das Argument, Cars sei auf ein jüngeres Zielpublikum zugeschnitten, zieht in diesem Fall nicht. Die einfach gehaltene Steuerung und der läppische Schwierigkeitsgrad sind angesichts der Zielgruppe ja noch verständlich. Mangelnde Spannung und fehlende Highlights stellen aber auch für den Nachwuchs K.o.-Kriterien dar. Die Rennen sind nicht unbedingt schlecht, verlaufen aber immer nach demselben 08/15-Schema: Dauergas, ein bisschen sliden und nicht allzu oft in die Streckenbegrenzung ­rasen – der Sieg ist Euer. Außerdem ist die Streckenführung nicht das ­Gelbe vom Ei: Anfangs kommt Ihr locker um jede Kurve, später brettert Ihr trotz Slide ständig in die Bande – und gewinnt trotzdem. Auch die ­Minispiele sind teilweise arg uninspiriert ausgefallen: 20 Postkarten ­suchen? Gähn… Gut gefällt mir dagegen die ‘Oberwelt’: Anstatt Rennen und Minispiele aus einem Menü zu wählen, kurve ich lieber durch das Wüstenstädtchen. Die Übersichtskarte ist wiederum ein Witz – nicht einmal der eigene Standort geht daraus hervor. Dafür habe ich durch die witzigen Zwischensequenzen mit ihren toll in Szene gesetzten Autos richtig Lust auf den Kinofilm bekommen.

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