Castlevania: Aria of Sorrow – im Klassik-Test (GBA)

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Meinung & Wertung

Colin Gäbel meint: Aus Erfahrung gut: Zwar müssen sich Konamis Programmierprofis einmal mehr den Vorwurf dezenter Innovationslosigkeit gefallen lassen, dennoch macht die actionlastige Burgbesichtigung auch beim dritten Mal mächtig Laune. Die Idee mit dem Seelenklau lässt Euch hochmotiviert auf Monsterjagd gehen, die variantenreichen Klingen laden zum ausgiebigen Experimentieren ein. Getreu dem Motto: Mit welcher Schneide meuchle ich welchen Wüstling am effektivsten? Optisch bekommt Ihr dank malerischer Bitmap-Kulissen und detaillierter Dämonen jeder Art und Größe den bislang eindrucksvollsten Handheld-Horror serviert. Akustisch orientierten sich die Entwickler mit atmosphärischen Tracks zwischen Rock und Klassik glücklicherweise wieder am GBA-Erstling – die unpassende Billigpop-Untermalung des zweiten Teils ist somit Vergangenheit. Insgesamt bietet Aria of Sorrow folglich das ausgewogenste Castlevania-Erlebnis für unterwegs, was auch für den angenehm fordernden Schwierigkeitsgrad gilt. Einzig einige der ohnehin äußerst seltenen Zwischensequenzen wollen mit flapsiger Jugendsprache so gar nicht ins Gruselflair passen.

Unverwüstlich: Traditionelles Jump’n’Slash in edler Aufmachung und coolem Seelen-Feature.

Singleplayer85
Multiplayer
Grafik
Sound
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3 Kommentare
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23. Februar 2022 17:01

Den Erstling fand ich damals zwar noch einen Tick weit besser (und anspruchsvoller) , trotzdem natürlich ein absoluter Klassiker.
Da fällt mir ein, ich müsste die Trilogie auf Switch mal weiterspielen. ^^

Max Snake
23. Februar 2022 16:25

Tolle Spiel.

GameMaster
23. Februar 2022 15:09

Nun, dieser Titel ist der beste der Reihe auf dem GBA.

Ich schnalze immer wieder gerne mit der Zunge, wenn ich an die Melodien dieses Blockbusters denke.

Hoffentlich kommt auf der PS5 eine indirekte 2D Fortsetzung als Indie-Titel!