
Meinung
Max Wildgruber meint: Tausendmal krepiert, tausendmal noch mal probiert: Was bin ich in diesem Spiel zermatscht, verbrannt und erschlagen worden! Von einem einzigen lausigen Treffer in den nächsten Abgrund geschleudert, wollte ich mehr als einmal die PSP gleich hinterherschmeißen. Aber: Fast immer lag der Fehler bei mir selbst. Also noch mal durchs Level zum Endboss, Angriffsmuster und Strukturen auswendig gelernt und schließlich unendliche Befriedigung verspürt, als man den nächsten klassischen Gruftunhold mit Geschick exorzierte. Diese Art grimmiger Motivation habe ich seit etlichen Jahren nicht mehr von einem Spiel serviert bekommen. Wer sich nicht leicht frusten lässt, sollte schleunigst Blut lecken und lospeitschen.









Pixekgrafik ja, da gab es reichlich Kunstwerke, speziell auf tragbaren Geräten, nur, warum hat man sich für das Remake von dem Titel oben für so eine Optik entschieden, im Glaube, es würde das einfangen, was das Original vermittelte und nicht versucht, die Vorlage 2D mäßig mehr zu pushen?
Klare Geschmacksache, wie immer, aber mit solchen Grafiken haben bei mir spielerisch an sich starke Titel nie gepunktet und Fans, die so was gut finden/fanden, haben es einfacher gehabt beim Genuß solcher Remakes.
Die Optik kommt für mich so lieblos daher und selbst viel spätere Werke, wie Ritual of the Night, das in eine grafisch ähnliche Kerbe schlägt und natürlich mehr ausschöpft, was die Technik seiner Zeit her gab ( ist auch so ein 2D/3D Gemisch), haben es nicht geschafft, mich abzuholen. Und zwischen den beiden Titel liegen viele Jahre.
@”Wie gut das famose Pixelwerk altern sollte, konnte man damals noch nicht erahnen.”
Wuerde da nicht unbedingt zustimmen. Die “Pixelhasserjahre” (aka 1996 bis ca. 2003) waren da ja schon wieder vorbei und ich wuerde sagen, dass der GBA und der DS 2007/2008 Pixelgrafik schon laenger wieder salonfaehig gemacht hatten. Aber volle Zustimmung: Das PCE-Game war 1993 huebsch und ist es immer noch.
Das Remake zu Rondo of Blood finde ich grafisch grauenhaft, war aber damals “Mode” und in etwa das Beste, was man aus pseudo 3d Modellierung aus einer 2d Vorlage bekommen konnte.
Wie gut das famose Pixelwerk altern sollte, konnte man damals noch nicht erahnen.