Champions of Norrath – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Mehr drin, mehr dran: Aus dem bewährten Prinzip hat Snowblind tatsächlich eine Menge frischen Spielspaß rausgeholt. So metzelt Ihr Euch nun geradliniger durch die Monsterhorden, die Handhabung der Menüs und Zaubersprüche wurde sinnvoll erleichtert. Optisch sorgen detaillierte Charaktere und Texturen für stilvolles Fantasy-Ambiente, wobei gelegentlich die Kamerawinkel an engen Stellen ungünstig ausfallen. Dickstes Plus sind natürlich die Mehrspieler-Möglichkeiten, denn zu viert macht’s selbst bei latenter Chaosgefahr eben noch mehr Spaß. Allerdings hätte ich mir für Solisten einen etwas gemächlicheren Einstieg gewünscht: Ohne eine dicke Extraladung Heiltränke beißt Ihr nämlich häufig ins Gras, was angesichts spärlicher Speicherpunkte schon mal frustet.

Thorsten Küchler meint: Action-Rollenspiel am Rande zur Perfektion: Mit Champions of Norrath übertreffen die Snowblind Studios ihr ohnehin schon exzellentes Baldur’s Gate-Debüt mühelos. Besonders in Sachen Umfang bietet kein anderer Genre-Vertreter mehr: Ungezählte Waffen, Rüstungs-Modifikationen und nicht zuletzt die Zufalls-Gewölbe liefern Metzel-Stoff für Wochen. Einsteiger sollten sich jedoch in Acht nehmen, denn die Reise ins Everquest-Universum gestaltet sich steinig: Wer nicht gut gerüstet respektive mit Taktik vorgeht, stirbt schnell den Heldentod – Veteranen freuen sich indes über diesen Motivationsfaktor. Ansonsten gibt’s nur kleine Kratzer im glänzenden Spielspaß-Lack: So klingen einige deutsche Sprecher nach Theater-Praktikanten – trotzdem ein tolles Vergnügen!

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Lincoln_Hawk
3. September 2022 7:47

Das habe ich tatsächlich noch nie gespielt
Schande

DerPanda
2. September 2022 16:29

Beide Teile haben im Multiplayer echt Spaß gemacht. Hätte nichts gegen eine PS4/5 Version.