Cold Winter – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung

Janina Wintermayr meint: Krawall ohne Kompromisse: Swordfishs Ego-Shooter macht vieles ­richtig – von der actiongeladenen Inszenierung über die tadellose Spielbarkeit bis zur gelungenen Synchronisation. Selbst Shooter-Neulingen gelingt dank moderatem Schwierigkeitsgrad und fairen Checkpoints der Einstieg, während sich Ballerprofis an der unkomplizierten Thematik ­erfreuen. Einige Ärgernisse verwehren Cold Winter jedoch höhere Wertungsweihen: Sauer stößt vor allem der abwechslungsarme Spielverlauf auf. In 16 Missionen trabt Ihr durch mal mehr, mal weniger hübsche 08/15-Levels und knallt bis auf wenige Ausnahmen Fußvolk über den Haufen. Letzteres nervt mit durchschnittlicher KI: Zwar agieren einige Gesellen durchaus intelligent und suchen Deckung, der Großteil biedert sich aber als Kanonefutter an. Erfrischend dagegen der Einsatz der Objekt-Physik: Leider nehmen gegen Ende der etwa zehnstündigen Ego-Knallerei die Interaktions-Möglichkeiten zusehends ab. ­Etwas mehr Kreativität hätte ich mir bei den Multiplayer-Modi gewünscht – ‘Deathmatch’- oder ­‘Capture the Flag’-Varianten hauen heutzutage wirklich niemanden mehr vom Hocker.

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