Colin McRae DiRT – im Klassik-Test (360)

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Große Rennserien brauchen Zeit. Viel Zeit, um zu reifen – was nicht zuletzt Gran Turismo und Forza Motorsport beweisen. Nach fünf Teilen wurde es still um Codemasters Offroad-Saga. Und nach einer zweieinhalb Jahre dauernden Pause kommt die Colin McRae-Reihe endlich wieder in die Gänge – doch eines vorweg: Wiedersehen macht Freude.

Der Namenszusatz Rally wurde durch DiRT ersetzt, da der Fokus mehr denn je auf variantenreichen Offroad-Wettbewerben liegt. So tretet Ihr zu CORR, Rallyecross, Rallyeraid und Hillclimb-Events an – mehr denn je kämpft Ihr nicht nur gegen die Zeit, sondern gegen andere Vehikel. Doch diese zeigen sich von ihrer allzu menschlichen Seite: Die aggressiven KI-Piloten geben nur ungern eine Position auf, riskieren bisweilen zu viel und drehen sich auch mal von der Strecke. Die teils schwierig zu beherrschenden Wagenklassen reichen von Buggys, Pickups über Trucks bis hin zu klassischen Boliden vom Schlage eines Audi Quattro oder Lancia Delta Integrale. Dennoch kommen auch konservative Fans zum Zuge, denn ­das serientypische Element – Zeitfahrten in Form von Einzelrallyes – ist immer noch dabei. Verschlungene Feldwege in Großbritannien, Spanien, Italien oder Japan warten auf Euch.

Doch zunächst beginnt es ganz harmlos in der Karriere, die nach Pyramidenvorbild aufgebaut ist und Euch zum Start ans untere Ende setzt. Könnt Ihr die Spitze nach elf Wettbewerbsstufen erklimmen? Für Fairness ist gesorgt, denn vor jedem Rennen darf der Schwierigkeitsgrad bestimmt werden, der das Preisgeld entsprechend erhöht oder verringert. Letzteres wird dringend benötigt, um Eure ­Garage mit edlen und teuren Boliden zu bestücken.

Bevor Ihr Eure Wettbewerbsfähigkeiten beweist, dürft Ihr Shakedown (Testfahrt) starten und an Federung, Getriebe, Bremsen, Abtrieb oder Stabilisatoren herumschrauben. Wie sich allerdings herausstellt, sind aus­giebige Modifikationen am Setup kaum nötig.

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schweini
I, MANIAC
schweini

Super Spiel. War damals etwas klamm, nachdem ich das Teil im Laden angespielt hatte musste trotzdem eine 360er her. Das Arcade Fahrverhalten mit der Mörderbremse in Verbindung mit einem authentischen Fahrgefühl, das hat bisher nur Codemasters geschafft. Ein Traum.
Der “softe” Look hat irgendwie auch gut zum Dirt Thema gepasst, auch wenn die Engine schuld war.

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

Schönes Spiel und eine aufregende Zeit, als es mit “HD” los ging und keiner so recht wusste, was die Gen noch hergeben würde.
Wenn ich keine 3-abgerauchten X360 gebraucht hätte, um bei der Slim, endlich das Gefühl zu haben, dass es ab dann “rund” laufen würde, mit der Hardware, hätte ich wesentlich schönere Erinnerungen an die Konsolengeneration.
Ach, war das aufregend. 😉