
| Spiel: | Comic Jumper: The Adventures of Captain Smiley |
| Publisher: | |
| Developer: | Twisted Pixel |
| Genre: | |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: |
Captain Smiley, der gescheiterte Comic-Superheld mit dem übellaunigen Stern auf der Brust, will es noch einmal wissen. Im Auftrag von Software-Entwickler Twisted Pixel versucht er sein Glück mit Gastauftritten in drei anderen Comicwelten: dem Silver Age-Comic mit politisch hochgradig inkorrekten Sidekicks, dem kruden Conan-Verschnitt Nanoc the Obliterator (inklusive Helden mit steirischem Akzent) und schwarz-weißen Niedlichmangas, die stilecht von rechts nach links scrollen. Dabei ballert er sich meist ähnlich wie Treasures Gunstar Heroes durch aggressive Gegnerhorden, kann aber mithilfe des zweiten Sticks frei zielen. Gelegentlich packt er auch in simplen Brawler-Sequenzen die Fäuste aus.
Spielerisch ist Comic Jumper ordentlich, auch wenn die Levels oft einen Tick zu lang sind, einige Gegner zu viele Treffer einstecken und Extrawaffen zum Aufsammeln das Spiel aufgelockert hätten. Trotzdem motiviert der herrliche Humor: Die Genre-Parodien sind Volltreffer, die Wortgefechte zwischen dem Captain und seinem Stern urkomisch und die Realfilm-Zwischensequenzen ein Kleinod des abstrusen Humors. Ihr wollt immer wissen, wie es weitergeht und welchen Irrsinn sich die Entwickler als Nächstes ausgedacht haben.
Die nehmen sich auch selbst auf die Schippe: Die Protagonisten geben bissige Kommentare zu den früheren Twisted-Pixel-Titeln The Maw und Splosion Man ab. Und setzt Ihr eine Smart-Bomb ein, hauen die digitalisierten Entwickler persönlich die Gegner aus dem Bild und verpassen dem Spiel einen Headbutt. Allein für diese Sequenz lohnt sich der Download fast schon.
Standard-Sidescroll-Klopper, der mit einer grandios-komischen Inszenierung auftrumpft.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |









