Command & Conquer – im Klassik-Test (N64)

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Bevor Ihr Euch leichtsinnig ins Ver­der­ben stürzt, ist das Erkunden feindlichen Gebiets unabdingbar. Denn Euer Sicht­feld umfaßt nur die Landschaft nahe Eurer Einheiten, alle weiteren Locations bleiben im Dunkeln. Ihr schnappt Euch also eine schnelle Aufklärungseinheit und tastet Euch vorsichtig an den Feind heran. Nützlich auch der Tarnpanzer, ­eine von wenigen Spezialeinheiten, die GDI- und NOD-Truppen voneinander unterscheiden. Der Tarnpanzer wird erst sichtbar, wenn er angegriffen wird. Lang­samer, aber nicht weniger effektiv ist die Ingenieurs-Einheit, die zu Fuß unterwegs ist und feindliche Gebäude bei Betreten in Euren Besitz übergehen läßt. Erreicht Ihr die gegnerische Basis, überprüft Ihr Verteidigungslevel, Schwach­punkte und den optimalen Angriffsweg. Bäume und Sträucher geben Euch Deckung, vom Gipfel einer Anhöhe trefft Ihr besser.

Wie bei PC- und Playstation-Versionen aktiviert Ihr über einen Cursor einzelne Personen oder Fahrzeuge, die Zeiger­geschwindigkeit läßt sich in drei Stufen verändern. Mit einem Lasso faßt Ihr mehrere Einheiten zu einem Kampftrupp zusammen. Die C-Tasten belegt Ihr mit vier Gruppen und könnt so schnell zwischen einzelnen Teams umschalten – praktisch für die Zangentaktik, also An­griffe von zwei Seiten. Das Steuerkreuz wird nicht zum Steuern, sondern für zwei Spezialkommandos genutzt: Gebt Ihr den Befehl “Truppen streuen”, nehmen Eure Einheiten die Gefechts­position ein und verteilen sich. “Rückzug” kommandiert alle Eure Trup­pen zurück zur Basis.

Optische Details hauchen der Miniatur­welt von Command & Conquer Leben ein. Infanteristen werfen sich bei Gegen­wehr zu Boden und feuern dann weiter, aus dem Schornstein steigen Rauch­wölk­chen ‘gen Himmel und die Ge­schütz­­­­tür­me zielen, auch für’s Auge nach­vollzieh­bar, immer in die richtige Richtung. Sound­­mäßig geht ebenfalls die Post ab: Die Begleitung durch höhrenswerte Technotracks wird von wummernden Explosionen begleitet, Sprachsamples Eurer Einheiten lassen selbige menschlicher wirken. Doch das täuscht, denn in der deutschen Version von Command & Conquer besteht auch das Fußvolk aus kybernetischen Blechkameraden.

Ein Problem, das die Playstation-Version zur Frustfalle werden ließ, wurde auf dem N64 ausgemerzt: Ihr dürft die teilweise mehrstündigen Missionen jederzeit auf Modul-Batterie speichern.

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Lincoln_Hawk
I, MANIAC
Lincoln_Hawk

Ich fand die Steuerung top also mich hat da nichts gestört

Daddler
I, MANIAC
Daddler

Auf Konsole war dies nie mein Ding, da einfach nicht vernünftig mit Pad spielbar. Auf PC habe ich allerdings auch nur Tiberian Sun und Alarmstufe Rot 2 exzessiv gespielt. Die waren richtig klasse und kurzweilig…

Lincoln_Hawk
I, MANIAC
Lincoln_Hawk

Finde ich auf der Playstation ansehnlicher!

greenwade
I, MANIAC
greenwade

texturen braucht viel platz, polygone nicht.

HASaldi404
I, MANIAC
HASaldi404

“Die Bitmap-Optik des PC-Originals wurde durch speicherplatzsparende Pol­y­gon­grafik ersetzt”

Wie bitte?