
Meinung & Wertung
Colin Gäbel meint: Endlich bekommt die vernachlässigte lichtpistole wieder arbeit: Aber egal, ob mit Plastikknarre oder ordinärem Pad – Confidential Mission macht mit jedem Controller Spaß. Ein genial simples Spielprinzip, gepaart mit guter, wenn auch unspektakulärer Naomi-Optik, und schon mutiert der heimische Fernseher zur fetzigen Schießbude. Wer bereits auf dem ehrwürdigen Saturn die virtuellen Cops gegen das organisierte Verbechen geführt hat, bekommt den optimalen Nachschlag serviert. Innovationen jeglicher Art sucht Ihr allerdings vergeblich, weshalb ich von Segas neuester Arcade-Umsetzung auch etwas enttäuscht bin. Zu wenig Abwechslung, zu schnell kommt Langeweile auf. Für Lightgun-Besitzer ein Muss, stellt Confidential Mission im Vergleich zum pompöseren House of the Dead 2 nur die zweite Wahl dar.
Ulrich Steppberger meint: Ballern ohne Reue: Im Gegensatz zu Colin gefällt mir Confidential Mission besser als das hektische Zombie-Gemetzel. Das Geballer mit den Agenten ist zwar beileibe keine geruhsame Sache, aber dennoch weniger chaotisch: Eure Gegner sind fast immer mit einem gezielten Schuss zu erledigen, permanentes Dauerfeuer wie beim Haus der Toten ist also nicht nötig – allerdings solltet Ihr eine Sega-Knarre im Haus haben, den weniger exakten Nachbauten ist die ordentliche Pad-Kontrolle vorzuziehen. Ein optisches Feuerwerk wird zwar nicht unbedingt abgebrannt, dennoch sind die sauber gestalteten Levels abwechslungsreich und mit netten Gags am Rande versehen. Nur etwas kurz ist der Spaß ausgefallen – selbst mit der zusätzlichen Agentenschule. Für Ballerfans trotzdem absolut empfehlenswert.
Dynamische Feuergefechte vor hübscher Polygon-Kulisse: Zu zweit wie alleine ein martialisches Vergnügen.
| Singleplayer | ![]() | 80 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |









