Costume Quest – im Test (PS3/360)

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Nach dem aufwändigen Brütal Legend setzt Tim Schafer mit seiner Firma Double Fine auf kleine, feine Download-Titel wie Costume Quest. An Halloween geht Ihr als Dreikäsehoch auf die Suche nach Eurem Bruder oder Eurer Schwester – der oder die wurden von den fiesen Grubbins für eine leckere Süßigkeit gehalten und entführt.

Gemeinsam mit zwei Freunden, die Ihr in der Nachbarschaft, dem örtlichen Einkaufszentrum und einem kleinen Dorf trefft, zieht Ihr von Haus zu Haus, um Bonbons einzusacken und Anleitungen sowie Teile für neue Kostüme zu finden. Die braucht Ihr in den rundenbasierten Kämpfen – da werden aus Kindern in Pappkostümen auf einmal mächtige Ritter, Roboter, Kürbismonster, Ninjas und Einhörner.

Wirken die Kämpfe anfangs simpel und anspruchslos, bringen Aufkleber Abwechslung ins Spiel: Mit deren Hilfe modifiziert Ihr Attacken mit Status-Effekten, steigert Eure Kampfwerte oder lernt nützliche Konter-Manöver. Neue Kostüme helfen nicht nur im Kampf, sondern verleihen Euch auch frische Fähigkeiten: Der Ninja schleicht am Gegner vorbei, der Roboter gibt dank Rollschuhen Gas und der Weltraumkrieger erleuchtet schummrige Gänge.

Costume Quest erzählt eine witzige und charmante Geschichte im Stil eines klassischen Rollenspiels japanischer Machart – Kenner fühlen sich an Klassiker wie Earthbound erinnert. Natürlich ist Costume Quest als Download-Spiel nicht so umfangreich wie ein ’großes’ RPG, aber das nutzt das Game zu seinem Vorteil: In den sieben bis acht Stunden, die Ihr in der bunten Halloween-Welt unterwegs seid, habt Ihr kaum Gelegenheit, Euch zu langweilen – das ideale Spiel für ein verregnetes Herbst-Wochenende.

Spaßiges Rollenspiel mit witziger Aufmachung und klassischen Rundenkämpfen.

Singleplayer8
Multiplayer
Grafik
Sound