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It’s About Time bringt auch noch ein paar neue Ideen ins Crash-Universum ein: So sammelt Ihr im Lauf des Abenteuers vier kosmische Masken mit Spezialfähigkeiten. Eine verlangsamt die Zeit, aber nur für eine gewisse Dauer. Zwei wirken so lange, bis Ihr wieder manuell wechselt, und sorgen dafür, dass die Gravitation sich umkehrt oder bestimmte Kisten und Wände (de-)materialisieren. Die Letzte im Bunde lässt Euch länger und stärker wie einen Kreisel rotieren, was etwa größere, aber auch schwerer zu bändigende Sprünge ermöglicht. Erfreulicherweise wird der Maskeneinsatz nicht überstrapaziert und nur in vorgegebenen, meist nicht allzu langen Passagen verwendet.
Gleiches gilt für die Gaststars, neben Crash und Coco schlüpft Ihr gelegentlich in drei andere Rollen: Schurke Neo Cortex kann nicht so gut hüpfen, hat aber dafür eine Wumme, die Gegner in Plattformen verwandelt. Ex-Schurke Dingodile hantiert mit einem Sauger, der ähnlich praktisch nutzbar ist wie der von Nintendo-Klempner Luigi, und die aus einer anderen Dimension stammende Tawna (früher mal Crashs Freundin) hat unter anderem einen Greifhaken im Arsenal. Das Trio spielt Ihr teils in eigenen Levels, teils agieren sie in schon bekannten Abschnitten und lösen dort eine Veränderung aus, die für die zweite Hälfte den Weg der ”Haupthelden” beeinflusst – das sind keine weltbewegenden Innovationen, aber unterhaltsam und gut für die Abwechslung. Für die sorgt auch der ”N. Vertiert”-Modus, den Ihr im Lauf der Zeit freischaltet: Hier werden alle Levels gespiegelt und mit sehenswerten Grafikfiltern versehen – von Retro-Pixel-Look bis Neon-Farbflash –, was teils sogar spielerischen Einfluss hat. Wer mag, kann zudem gemeinsam mit Freunden ran: Absolviert das Abenteuer und wechselt bei jedem Checkpoint und/oder Ableben den aktiven Spieler oder tretet zum Duell an, wer schneller einen Abschnitt meistert oder Kisten sammelt – auch nichts Sensationelles, aber eine nette Beigabe.
Technisch gibt es zumindest auf den Top-Modellen beider Konsolen nichts zu meckern, hübsch anzusehen ist Crash Bandicoot 4 auf jeden Fall: Die Levels stecken voller kleiner Details und spaßiger Animationen, auch in Sachen Umgebungsabwechslung lässt sich das Abenteuer nicht lumpen. Crash selbst bekam ein Facelifting verpasst, das Puristen anfangs vielleicht etwas irritieren mag, aber das legt sich schnell.
Letztlich macht It’s About Time seinen Unterttel wahr: Es wurde einfach Zeit, dass nach den Remasters der letzten Jahre auch ein richtiger neuer Teil entstand. Das Ergebnis mag zwar etwas risikoarm ausgefallen sein, erfüllt aber die Erwartungen der Fangemeinde weitgehend – und das ist doch nicht verkehrt.









Der look ist sche**e
Klarer Rückschritt zum viscarius visions pardon
Ich habs schon fleißig gespielt. Es ist zwar wirklich gut. Aber es ist auch etwas zäh. Nicht selten enthält 1 Level 200 Kisten und die Wahrscheinlichkeit, dass man was verpasst hat, ist hoch. Das kann richtig frustrierend sein
Wills haben, aber wegen viel Arbeit und Stapel der Schande noch nicht gekauft.
Ich freu mich mega drauf.
Eventuell lohnt sich ja das warten und es kommt noch eine NXT gen Version?! ?