
Meinung
Thomas Nickel meint: Man merkt Crisis Core an, dass es ein Handheld-Abenteuer aus dem Jahr 2007 ist. Kurze Missionen und das spaßige, aber nicht allzu komplexe Kampfsystem wirken auf den modernen Spieler, der zusammenhängende Welten und facettenreichen Schlagabtausch gewohnt ist, zunächst etwas irritierend. Tatsächlich sind beide Aspekte aber auch eine Stärke von Crisis Core – man muss sich nicht erst einen Nachmittag oder Abend freischaufeln, um richtig einzusteigen. Bereits in ein paar Minuten Spielzeit lassen hier spürbare Fortschritte erzielen, die unkomplizierten Actionkämpfe machen dank mannigfaltiger Materia-Kombinationen, hoher Spielgeschwindigkeit und herrlich saftigem Trefferfeedback einfach Spaß. Die Story schwankt zwischen sympathisch-menschlich und haarsträubend: Zack ist ein fantastischer Protagonist, die Interaktionen mit bekannten Gesichtern aus Final Fantasy VII lassen manchen späteren Helden oder Antagonisten noch einmal in neuem Licht erstrahlen, andere Figuren wie Bösewicht Genesis sind dagegen eher anstrengend. Aber spätestens wenn die Credits über den Bildschirm laufen, werden auch die hartgesottensten Naturen das eine oder andere Tränchen verdrücken.









Ein sehr schönes Remaster wie ich finde. Kann man auch heute noch gut zocken. Die Wertung geht in Ordnung. Danke für den Test.
Natürlich kommt es nicht ans Original-Final Fantasy VII heran, dazu ist es zu minimalistisch und belanglos gemacht. Dennoch hat mir die Geschichte rund um Zack sehr gut gefallen und ich habe ihn wirklich sehr gemocht. Ein wirklich sehr sympathischer Charakter.
Es hat viel Spaß gemacht und konnte man auch immer schön auch kurzweilig zwischendrin spielen. Man merkt dem Spiel natürlich seine Herkunft, trotz modernerer Technik, durchaus an, aber das stört mich nicht.
Ich habe es mir für die PS5 gekauft und absolut nicht bereut. Schon damals die PSP-Version gefiel mir unglaublich gut.
Ein schöner und treffender Bericht von dir, Thomas, zu einem wundervollen und denkwürdigen Eintrag im FFVII-Cosmos. Das Highlight schlechthin für mich auf der PSP und hat für mich Zack zum all-time favourite Helden werden lassen. Nach wie vor mein Lieblingsvideospielcharakter.
Die PSP-Ära hat auch dafür gesorgt, dass ich nach wie vor auf Sony-Hardware zocke, Nintendo mal ausgenommen.
Bin immer noch ziemlich entnervt, dass die Collector’s Edition nie im Westen erschienen ist trotz 1st Class Edition des Hauptteils. Auch die generelle neue Synchronisierung stieß bei mir auf Unverständnis, jedoch macht der Großteil wirklich einen überzeugenden Job. Gerade was Hauptcharaktere betrifft ist so eine Veränderung echt nicht leicht zu verdauen.
Und wie du schreibst: Das Ende geht einem nach wie vor unter die Haut und ist sehr emotional.
Als großer FF VII Fan fand ich das Spiel für ein Remaster technisch gelungen, allerdings merkte man deutlich den PSP Ursprung. Das hat Vorteile (mal schnell eben paar Missionen machen) sowie Nachteile (sehr eintönig auf Dauer). Von der Story her fand ich es schon sehr getreckt und hat nicht wirklich viel neues erzählt.
Die Vorgeschichte kommt für mich natürlich bei weitem nicht an das Original Spiel ran, dennoch ist es ein gutes Spiel, welches die Atmosphäre durch den gelungenen Soundtrack und den sehr sympathischen Hauptcharakter gut einfängt.
Bin Ende des Jahres auf die Fortsetzung zu FFVII Remake gespannt.
Ich hätte im Vorfeld nie gedacht, dass selbst die Switch-Version so gut ausschaut.
Klasse Neuauflage eines meiner liebsten PSP Spiele.