
Meinung & Wertung
Winnie Forster meint: Man nehme ein durchschnittliches Jump’n’Run, mische es mit einer Portion Unspielbarkeit, unfairer Steuerung und schwer zu besiegenden Gegnern. Was bleibt, ist ein Geschicklichkeitstest ohne Flair und das Comic-Feeling des spielerisch sehr ähnlichen Road Runner. Obwohl Sunsoft an der unbrauchbaren Steuerung des Vorgänger-Toons gebastelt hat, schlittert auch die Cartoon-Ente Daffy Duck unkontrolliert über die Plattformen. Der Hauptdarsteller ist weder so putzig wie Road Runner, noch sorgt der bedauernswerte Berufsverlierer Wile E. Coyote für rasante Unterhaltung während und zwischen den einzelnen Stages. Im Gegensatz zu “Her mit dem Jump’n’Run!”-Ingo konnte ich mich kaum für Daffy Ducks durchschnittliches Gehopse erwärmen. Der Frust war stärker als meine Motivation.
Ingo Zaborowski meint: Klassischer Cartoon + klassisches Jump´n´Run = Hit? Bei den Marvin Missions geht diese Rechnung mal wieder nicht ganz auf. Auf der positiven Seite unterhalten nette Details wie der Rückstoß Eurer Knarre, Waffenshop und extragespickte Riesen-Levels inklusive hilfreicher Karte. Andererseits leidet das Spiel am “Roadrunner”-Syndrom: Die gleichen Spielelemente werden unbarmherzig ausgewalzt, die Endgegner sind ultrahart bis entnervend unfair und Continues müßt Ihr Euch sauer verdienen. Auf spielerische Abwechslung haben die Designer verzichtet, dafür wurde im Levelaufbau und in der Steuerung nicht gepatzt. The Marvin Missions ist ein präzise gestaltetes Jump´n´Run, dem echte Höhepunkte fehlen. Videospielprofis werden von Cartoon-Gags und dem knalligen Schwierigkeitsgrad unterhalten, ungeduldige Naturen sollten die Mission lieber nicht aufnehmen.
Daffy Duck tummelt sich in einem durchaus unterhaltsamen, aber viel zu schweren Dutzend-Jump´n´Run.
| Singleplayer | ![]() | 64 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |










Die wichtigen Worte sind gefallen. Frust und unspielbar.