Dakar 18 – im Test (PS4)

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Eines muss man den portugiesischen Entwicklern lassen: Sie sind ambitioniert! Denn seit 15 Jahren hat sich kein Spielemacher an die wohl härteste Rallye der Welt gewagt. Kaum überraschend verlangt Euch Dakar 18 viel ab. Denn die meiste Zeit seid Ihr nicht auf Straßen unterwegs, sondern rast quer durch die Pampa. Obendrein gibt es in der riesigen Open World ­keine Übersichtskarte. Stattdessen verlasst Ihr Euch auf das Roadbook, das den weiteren Weg genau vorschreibt. ­Dieses ­vermerkt die Richtung zum ­nächsten Wegpunkt, Hindernisse, Gefahren sowie Kilometerzahl. Fies: Nur im Anfänger-Modus wird die Peilung des nächsten Checkpoints durchgängig angezeigt. Ansonsten orientiert Ihr Euch nur am Roadbook und Eurem Kompass. Außerdem sagt Euch der Beifahrer lautstark den nächsten Eintrag an und meckert gerne bei falscher Ausrichtung. Der nervige Passagier ist jedoch nur in drei von fünf originalgetreuen Wagenklassen mit an Bord – nämlich im Auto, Truck und SxS.

Seid Ihr mit Motorrad oder Quad unterwegs, genießt Ihr die Stille und tut Euch noch schwerer mit der Navigation. Alternativ folgt Ihr den gelegentlich auftauchenden KI-Teilnehmern. Dennoch ist das fünfteilige, interaktive Tutorial absolute Pflicht. Die 14 Etappen überraschen zudem mit teils über 100 Checkpoints und dauern schon mal eine Stunde oder länger. Die arcadelastige Fahrphysik verzeiht dagegen viele Fehler, schont jedoch nicht die Vehikel: Zwischendurch legt Ihr eine ­Reparaturpause ein oder steigt aus, um Euch aus dem Sand freizuschaufeln. Schön, dass neben obligatorischem Online-Modus auch zwei Spieler am geteilten Bildschirm gegeneinander antreten dürfen.

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Lofwyr
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Lofwyr

Das hört sich eigentlich ziemlich cool an aber ich glaube nicht dass ich die Nerven dafür habe.