Def Jam Vendetta – im Klassik-Test (GC)

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Ohne teure Liga-Lizenz geht bei Wrestling-Spielen normalerweise gar nichts, umso erfreulicher ist die humorvolle EA-Ausnahme. Das Hip-Hop-Label Def Jam schickt zwölf Rapper wie Method Man, Capone und DMX in den Ring, die sich gegenseitig sowie 32 fiktiven Schlägern erbitterte Blutrache (engl. ‘Vendetta’) schwö­ren. Alltag im Ghetto also, gekämpft wird aber nach Wrestling-Regeln: Für wuchtige Bodyslams und spektakuläre Top-Rope-Manöver sorgen die ­erfahrenen Catch-Entwickler von Aki (u.a. WWF No Mercy für N64).

Kern der Keilerei ist der umfangreiche Story-Modus, der Eure spannende Karriere vom Aushilfsschläger zum Hinterhofmetzger mit reichlich Animationen und Sprachausgabe ­erzählt. Dabei fordert Ihr nicht nur knallharte Gangsta und Bosse zum Duell: Wenn sich zwei Chicks um Eure Hand streiten, dürft Ihr Euer Herzblatt wählen und den folgenden Girlsfight mit ihren Krallen bestreiten. Jeden besiegten Gegner übernehmt Ihr in Tag-Team-, Survival- und Vierspieler-Modus, auf die sonst üblichen Sondermatches wie Leiter- und Waffenduell hat Aki aber verzichtet. Für ein Wrestlingspiel ungewöhnlich spektakulär ist der Soundtrack: Def Jam spendiert 18 groovige Tracks, z.B. von Onyx, Public Enemy und Redman.

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