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| Spiel: | Def Jam Vendetta |
| Publisher: | Electronic Arts |
| Developer: | Aki |
| Genre: | Beat'em-Up |
| Getestet für: | GC |
| Erhältlich für: | GC, PS2 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 9 / 2003 |
Ohne teure Liga-Lizenz geht bei Wrestling-Spielen normalerweise gar nichts, umso erfreulicher ist die humorvolle EA-Ausnahme. Das Hip-Hop-Label Def Jam schickt zwölf Rapper wie Method Man, Capone und DMX in den Ring, die sich gegenseitig sowie 32 fiktiven Schlägern erbitterte Blutrache (engl. ‘Vendetta’) schwören. Alltag im Ghetto also, gekämpft wird aber nach Wrestling-Regeln: Für wuchtige Bodyslams und spektakuläre Top-Rope-Manöver sorgen die erfahrenen Catch-Entwickler von Aki (u.a. WWF No Mercy für N64).
Kern der Keilerei ist der umfangreiche Story-Modus, der Eure spannende Karriere vom Aushilfsschläger zum Hinterhofmetzger mit reichlich Animationen und Sprachausgabe erzählt. Dabei fordert Ihr nicht nur knallharte Gangsta und Bosse zum Duell: Wenn sich zwei Chicks um Eure Hand streiten, dürft Ihr Euer Herzblatt wählen und den folgenden Girlsfight mit ihren Krallen bestreiten. Jeden besiegten Gegner übernehmt Ihr in Tag-Team-, Survival- und Vierspieler-Modus, auf die sonst üblichen Sondermatches wie Leiter- und Waffenduell hat Aki aber verzichtet. Für ein Wrestlingspiel ungewöhnlich spektakulär ist der Soundtrack: Def Jam spendiert 18 groovige Tracks, z.B. von Onyx, Public Enemy und Redman.








