Deponia – im Test (PS4)

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Meinung

Kerstin Mayer meint: Nach anfänglicher Skepsis muss ich zugeben: Deponia ist ein richtig lustiges Spiel. Dessen Star ist Rufus, der durch konsequente Selbsttäuschung sogar die “Auf Nimmerwiedersehen Ruf…”-Ballons zu ignorieren versteht, der hofft, dass der letzte Baum Deponias überlebt, damit er weiter seine Herbizide daran testen kann, und der sich empört, dass sein Nachbar einen Deckel auf dem Schornstein montiert hat, was ihm das Hineinspucken vermiest. Er mag wie ein selbstsüchtiger Hirni wirken, doch Ihr merkt: Er ist kein schlechter Kerl und entscheidet sich letztlich für das Richtige. Der Spielspaß von Deponia steht und fällt mit seinem trotteligen Hauptdarsteller ” Rätsel und Spielmechanik allein fesseln nicht. Obwohl Ihr Euch auf einem Müllplaneten befindet, ist die Grafik gar nicht schrottig ” die detailreichen Schauplätze sind liebvoll gezeichnet. Auch die Sprachausgabe kann sich hören lassen, wenn etwa die Empfangsdame mit dem markanten Kinn freundlich brüllt “Der Nächste bitte!”

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Rudi Ratlos
15. März 2017 11:49

Was mich ja interessieren würde. War es das jetzt mit Teil 1 oder kommen die restlichen drei Spiele auch noch für die Konsole? Ansonsten wäre die ganze Angelegenheit nämlich recht witzlos, Teil 1 ist im Grunde genommen ja der Prolog und hört mit einem extrem offenen Ende auf.