
Meinung
Kevin Hildebrand meint: Diablo III hat mich knapp 1.000 Stunden gefesselt – und so wie es aussieht, wird auch Teil 4 wieder ein monströser Zeitfresser. Das Spiel hat alles, was die Reihe bislang so beliebt gemacht hat, und setzt in Sachen Story, Grafik, Atmosphäre und Talentsystem zum Vorgänger noch mal einen obendrauf. Auch wenn es die eher belanglosen Nebenmissionen in der Open World nicht unbedingt gebraucht hätte, Diablo IV spielt sich fantastisch und weckt schon nach kurzer Zeit die serientypische Lust nach immer besserer Ausrüstung und mehr Macht für den eigenen Charakter. Lediglich das Endgame konnte ich noch nicht wirklich testen. Blizzard hat aber angekündigt, dieses auf Feedback der Spieler hin weiterentwickeln zu wollen. Wenn das gelingen sollte, erwartet Fans der Reihe ein teuflisch gutes Spiel.
Steffen Heller meint: Mir ist das Endgame völlig schnuppe. Daher war ich positiv überrascht über die stärkere Story-Präsentation, selbst wenn viele Dialoge mit pseudo-religiösem Gefasel daherkommen, bei denen mein Hirn abschalten möchte. Doch der Kern passt: Die Action sieht toll aus, das Ausprobieren und Leveln der Fähigkeiten macht Laune und der MMO-Faktor ist angenehm nur im Hintergrund wahrnehmbar. Da ich Spiele wie Diablo IV per se eher als Beschäftigungstherapie empfinde, stören mich nicht mal die belanglosen Nebenquests, wenn ich mit Freunden im Hardcore-Modus durch die düstere Welt ziehe und Mobs verkloppe, um das nächste Level zu erreichen.









Sobald ich mit Diablo 2 remaster durch bin kommt Teil 4 an die Reihe
@Maverick – ja, da hast du recht. das war mir auch zuviel. aber ich hab´s ja! 😉
Also nur die Kampagne durchdaddeln dafür wären mir 80€ Zuviel ^^
Laut dem PlayStation Zähler bin ich jetzt bei 270spielstunden, hab eine barbarin und einen druiden auf lvl100.
Das erste Problem ist das man das gesamte endgame auf dem Dritten Schwierigkeitsgrad gesehen hat, auf dem vierten kommt nichts neues mehr hinzu.
Im Kern macht man halt am Ende nur die alptraumdungeons um die glyphen im paragon brett aufzuwerten.
Und ein weiteres Problem, der loot ist Charakter bezogen, es dropt halt immer nur Kram für den Charakter den man spielt und nichts für andere. Es gibt generell viel zu wenig Uniques, keine set items, keine Runen etc.
Unterm Strich bleibt zumindest für mich Diablo 2/resurrected der Genre Primus.
Ich finde das Spiel sehr gelungen, habe aber nach der Kampagne auch wieder aufgehört es zu spielen. Da fesselt mich Remnant II deutlich mehr. Trotzdem hat es den Moment lang Spass gemacht – die Story ist gut erzählt und hat mir insgesamt auch besser gefallen als Diablo III.