Dino Crisis 3 – im Klassik-Test (Xbox)

5
5509
Zurück
Nächste

Meinung

Thorsten Küchler meint: Kein Wunder, dass Tyrannosaurus & Co. ausgestorben sind: Selbst eingefleischte Anhänger der bisherigen Dino Crisis-Episoden wenden sich hier mit Schrecken bzw. Langeweile ab. Der größte Feind des Xbox-Spielers ist nämlich nicht irgendein Jura-Endboss, sondern die völlig vermurkste Kameraführung: Ständig rotiert die unflexible (sprich nicht beeinflussbare) Linse wild herum und lässt Euch so im sprichwörtlichen Dunkeln – besonders bei den hakeligen Jetpack-Stafetten eine absolute Pad-Qual. Weiterhin wundern sich geneigte Capcom-Kenner über mäßiges bis wirres Leveldesign der Marke ‘Wo geht’s denn bitteschön jetzt weiter?’. Dass die Next-Gen-Fortsetzung dennoch für Unterhaltung sorgt, liegt vornehmlich an der technischen Qualität: Schicke Ekel-Echsen, auf Hochglanz polierte Korridore sowie exzellente Render-Sequenzen zeugen von hohen Produktions-Standards. Einzig die ständigen Ladezeiten und das Fehlen von ordentlichen Echtzeitschatten kratzen am Technik-Lack. Ungeachtet dessen fällt unser Fazit ernüchternd aus: Dank fundamentaler ­Verschlimmbesserungen gehört Dino Crisis 3 schon jetzt zu den Enttäuschungen des Jahres.

Zurück
Nächste
5 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Dirk von Riva
22. April 2022 9:50

Hatte ich damals verpasst

Lincoln_Hawk
21. April 2022 20:57

Ganz deiner Meinung

Nipponichi
21. April 2022 14:16

So schlecht fand ich das nicht einmal. Klar, ein richtiger dritter Teil wäre mir ganz klar viel lieber gewesen, der die Geschichte fortsetzt, aber gut ist halt so.

Lincoln_Hawk
20. April 2022 20:28

Ich finde die Kamera zwar auch nervig
Das Spiel hat trotzdem seinen Spielspaß

Max Snake
20. April 2022 15:57

Wer auch immer die Idee gekommen war, die manuelle Kamera zu entfernen leibt wohl ein Geheimnis der Entwickler. Schade.