Donkey Konga – im Klassik-Test (GC)

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Meinung

Raphael Fiore meint: Toller Affenspaß mit pfiffigem Controller: Das wichtigste vorneweg – das hochgradig einsteigerfreundliche Spielprinzip begeistert Videospieler genauso wie Leute, die mit virtueller Daddelei normalerweise gar nichts anfangen können. Zudem eignet sich Donkey Konga für jede ­Altersgruppe und die kernigen, mit weißem Vinyl bezogenen Fass­trommeln überzeugen durch Klang und adrette Verarbeitung. Einziges Manko des bewundernswert niedlichen ‘Taruconga‘ ist das übersensible Mikrofon: Dieses reagiert auch auf das Geplappere des Trommlers oder wahlweise auf fiese Zwischenrufe unfairer Duellgegner. Bei den einfacheren Schwierigkeitsgraden fragen sich Rhythmus-Experten außerdem, wieso sie die Symbole teilweise willkürlich trommeln müssen. Dieses Manko tritt glücklicherweise in der härtesten Stufe nicht mehr auf. Der massentauglichen Songauswahl gebührt auch ein Lob, obwohl Nintendo-Spielesongs wie Mario– oder Zelda-Theme sehr eigen komponiert sind. Musikspiele-Liebhaber greifen trotzdem zu: Ein fairer Preis, der ulkige ­Controller, das eingängige Trommeln und die lustigen Minispiele sorgen für eine launige Party.

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Snowfalcon
19. Oktober 2022 8:15

Ich habe es eine Zeit lang gerne gespielt, aber als dann der Opa von unten sich wegen Lärm beschwert hat dann nie mehr angefasst.

ChrisKong
17. Oktober 2022 15:34

Lustige Idee, daran hats auf Nintendo-Konsolen eigentlich nie gemangelt.

Rudi Ratlos
17. Oktober 2022 15:12

Sehr launig, in hellhörigen Wohnungen aber weniger zu empfehlen…