
Meinung
Stephan Freundorfer meint: Gewagt von Nintendo, dieses obskure Japan-Spiel in PAL-Gefilde zu bringen. Denn der einstige 64DD-Titel mit dem bizarren Alter Ego, der esoterisch angehauchten Story und dem hohen Maß an spielerischer Freiheit ist alles andere als gewohnte Konsolenkost. Beschäftigt man sich aber ein Weilchen mit Doshin, erkennt man die Zusammenhänge, stapft gezielt durch die Gegend und gewinnt den gelben Lulatsch richtig lieb, trotz seiner nervigen Behäbigkeit. Freunde von Aufbau-Simulationen erfreuen sich am innovativen Mix von Versatzstücken aus Populous bis Theme Park, japanophile Spieler werden das Design lieben. Nichtsdestotrotz verhindert eine gewisse Langatmigkeit und die Optionsarmut das Wachstum des Giganten in höhere Wertungssphären.









Mich hatte das Spiel damals immer interessiert. Ich bin leider nie dazu gekommen es zu spielen.