DreadOut 2 – im Test (Xbox Series X)

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Der von indonesischen Mythen inspirierte Indie-Grusler knüpft direkt an den (PC-exklusiven) Vorgänger an: Linda versucht sich wieder in den Schulalltag zu integrieren, doch erneut sucht sie ein böser Spuk heim.

Der Prolog tritt zunächst noch in die Fußstapfen von Teil 1, der sich stark an der Geisterfotografie-­Spielmechanik von Project Zero orientierte. Linda erkundet nachts die Schule und spürt per Handykamera Gespenster auf – knipst im richtigen Moment, um sie zu schwächen. Kaum habt Ihr Euch an die hakelige Spielmechanik gewöhnt, beginnt aber die eigentliche Geschichte. Im Verlauf ihres Schulalltags wechselt Linda in verschiedene Schauer-Dimen­sionen: Vor blutigen Wänden und organischem Gewebe nutzt sie Nahkampfwaffen, um körpergebundene Spukgestalten totzuhacken. Unbewaffnet verursacht sie mit dem Handy Lichtblitze, die Häscher kurz lähmen und Euch die Flucht ermöglichen. Auch dürft Ihr mal auf Zehenspitzen schleichen oder Euch in einem Haufen Gliedmaßen verstecken – von einer ausgereift-nachvollziehbaren Stealth-Mechanik kann aber nicht die Rede sein.

Auch die Bosskämpfe bergen Frustpotenzial: Es ist kaum möglich, Schaden auszuteilen, ohne selbst getroffen zu werden, wenn Geister anstürmen. Auch die Reichweite physischer Kreaturen lässt sich schwer einschätzen – der letzte Speicherpunkt ist aber stets erfreulich nah. Etwas Auflockerung erfährt die zunehmend monotone Geisterhatz durch Gespräche mit Schülern und friedlichen Geistern, die vereinzelt Neben- und Sammelaufgaben anbieten.

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