Duck Detective: The Secret Salami – im Test (Switch)

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Noch ein deutsches Point’n’Click-Adventure, in dem Tiere quatschen, Anzug tragen, sich mit Wünschen und Ängsten wie Menschen verhalten. Davon abgesehen könnten The Night of the Rabbit und Duck ­Detective nicht unterschiedlicher sein: Statt Kinderbuch-Märchen ”Hard Boiled”-US-Krimi, statt episch ist Duck Detective klein und kompakt, kein fetter Fantasy-Schmöker, sondern ein Comic-Heftchen. Auch sucht und kombiniert Eugene McQuaklin weniger Inventar-Items, sondern sammelt vor allem Schlüssel­begriffe. Sind durch Beobachtung und Gespräche genügend Worte im Notiz­buch, kann der Enten-Ermittler Lücken in seinem Denken füllen, vage Theorien zu hieb- und stichfesten Protokollen stempeln und ad acta legen.

McQuaklings Tag beginnt mit einem anonymen Anruf: Lunchbox-Diebstahl im örtlichen ÖPNV-Betrieb! Sieben Kundenbetreuer, Handwerker und Fahrer sind bei ”BearBus” unter Geschäftsführer Manfred Ernst beschäftigt. Der Held stolpert dabei durch einen Zoo der Beziehungen, Freundschaften, Eifersüchteleien und Rivalitäten. Fünf Räume, Zufahrt und Hinterhof-Bushaltestelle erkundet er und klickt markierte Hotspots an wie Wandkalender, Chef-Schreibtisch und Bluse der Rezeptionistin, um Close-ups, Gedanken und Gespräche zu triggern. Die vielen kleinen ­Geschichten, die durch Small Talk, Beobachtung und Schriftanalyse unter der Lupe herauskommen, formen sich zu einer großen Sache, zum Labyrinth aus Erpressung, Entführung und ­Salami-Schmuggel!

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