Dungeon Defenders – im Test (360)

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Haben wir Euch letzten Monat mit Orcs Must Die! einen gelungen Mix aus Action- und Tower-Defense-Elementen präsentiert, steht mit Dungeon Defenders nur wenige Wochen später schon wieder ein Titel bereit, der auf dieselbe Mischung setzt: Ihr müsst in den anspruchsvoll designten Levels Kristalle vor allerlei Feindvolk beschützen. Hierzu greift Ihr nicht nur selbst zu Schwert und Bogen, sondern errichtet auf den Wegen an strategisch günstigen Punkten verschiedenste Verteidigungsmechanismen wie Magieblockaden oder Feuerballtürme.

Im Gegensatz zum direkten Konkurrenten unterstützen Euch lokal oder online bis zu drei Freunde, ohne die Ihr selbst auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad kaum eine Chance gegen die Gegnermassen habt – deshalb sollten sich Solisten den Kauf des Titels gut überlegen. Die vier Charakterklassen (Magier, Ritter, Jägerin und Mönch) spielen sich angenehm unterschiedlich. Leider hat jeder Held zu Beginn gerade einmal eine Verteidigung im Gepäck (und lernt im weiteren Spielverlauf auch nur vier weitere), wodurch die Gefechte anfangs Tiefe vermissen lassen. Dafür motivieren das Aufleveln der Charaktere und die Suche sowie das Sammeln neuer Waffen und Ausrüstungsgegenstände.

Punkten kann Dungeon Defenders auch mit seinem Umfang: Neben der Kampagne versucht Ihr Euch an diversen Herausforderungen oder einem Survival-Modus, bekämpft Euch in einer Player-vs.-Player-Arena oder geht die Story-Missionen mit allerlei Modifikationen an. Leider kämpft der Download-Titel mit denselben Problemen wie sein Konkurrent: Die Kamera ist bei der Suche nach Übersicht nur selten eine Hilfe, habt Ihr Eure Verteidigungen ungünstig platziert, wird es schnell chaotisch.

Ansprechender Mix aus Action und Tower Defense, jedoch für Solisten kaum schaffbar.

Singleplayer8
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