Dynasty Warriors 2 – im Klassik-Test (PS2)

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Früher war alles besser? Ein fataler Irrtum, zumindest wenn es um effektive Kriegs­führung geht. Vergesst Atomraketen und ‘Stealth Fighter’ – im China des zweiten Jahrhunderts wurde noch auf die gu­te alte Art und Weise Mann gegen Mann ge­kämpft. Wenn sich vor knapp 2000 Jahren verfeindete Armeen auf dem Schlachtfeld gegenüber standen, war grausames Blutvergießen vorprogrammiert. Filme wie ‘Braveheart’ oder ‘Gladiator’ brachten historische Schlach­ten­getümmel realistisch auf die Kino-Leinwand, Dynasty Warriors 2 lädt Euch nun zum Mitkämpfen im Wohnzimmer ein.

In der Rolle eines von insgesamt 28 Feldherren (19 davon sind freizuspielen) kämpft Ihr um die Macht im chinesischen Kaiserreich. Jeder der Recken ist einem von drei verfeindeten Clans untertan, entsprechend hängt es von Eurer Charakterwahl ab, für welche Partei Ihr in den Krieg zieht. Vier Missionen umfasst der Kampf um die Herrschaft; nach einem Briefing, in dem Verbündete und Feinde kurz vorgestellt werden, findet Ihr Euch auch schon am jeweiligen Kriegs­schauplatz wieder. Eine dauerhaft eingeblendete Karte zeigt Euch die Posi­tionen der befreundeten und gegnerischen Truppen an. Diesen stürzt Ihr aus der Third-Per­son-Per­spek­tive entgegen – nicht selten habt Ihr es dabei mit mehr als 20 Gefreiten, Haupt­männern und Generälen gleichzeitig zu tun. Je nach ihrem Rang stecken die Gegner unterschiedlich viele Treffer ein und hauen mehr oder weniger aggressiv zu. Im unübersichtlichen Massen­gekloppe wurde die Steuerung bewußt einfach gehalten: Zwei Knöpfe dienen zum Schlagen, einer zum Springen. Ein weiterer lässt Euch die vernichtende ‘Musou’-­At­ta­cke ausführen. Diese könnt Ihr allerdings nur ein­set­zen, wenn zuvor der ‘Musou’-Energie­balken durch feindliche Treffer vollständig aufgefüllt worden ist. Auf Knopf­druck verschießt Ihr zudem aus der Ego-Perspektive Pfeile. Extra­waffen gibt es keine, dafür hinterlassen Eure Widersacher ab und zu nützliche Gegen­stände, die Eure Angriffs- oder Vertei­di­gungskraft steigern oder verlorene Lebens­energie auffrischen.

Nach jeder Mission wird abgerechnet: Punkte gibt´s für einen hohen Body­count und selten eingesetzte ‘Musou’-Energie. Besonders eifrige Schlach­ten­bummler dürfen zur Beloh­nung mit einer Beförderung rechnen.

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