Earthion – im Test (Switch)

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Neue Spiele heutiger Indie-Entwickler für Retro-Hardware sind eigentlich keine Seltenheit mehr. Wenn allerdings Veteranen der 1980er- und 1990er-Jahre zu ihren Wurzeln zurückkehren, erregt das doch Aufsehen. Kein Wunder also, dass die Ankündigung von Kult-Komponist Yuzo Koshiro, ein brandneues Shoot’em-Up für das Mega Drive (und originalgetreu adaptiert für moderne Systeme) zu entwickeln, für Furore sorgte. Tatsächlich ist das nun erhältliche Earthion aber ein Teamprojekt: Während Koshiro vor allem als Produzent und Komponist mitwirkte, stammen Grafik, Programmierung und Spieldesign von seinem Mitstreiter Makoto Wada. Gemeinsam zeigen die beiden eindrucksvoll, wozu Segas 16-Bit-Konsole losgelöst von den damals hohen Speicherkosten tatsächlich in der Lage ist.

Acht grafisch komplett unterschiedliche Stages durchquert Ihr gemeinsam mit Pilotin Azusa Takanashi und lasert dabei zahllose fein gepixelte Feinde in allen Größen – vom kleinen Abfangjäger bis zum mehrere Bildschirme füllenden Boss – ins Jenseits. Dabei gibt sich Earthion für eine 16-Bit-Ballerei überraschend entgegenkommend: Wo sonst ein Treffer meist den direkten Bildschirmtod zur Folge hat, da ist das Earthion-Raumschiff mit effektiven Schilden ausgestattet, die sich mit der Zeit wieder aufladen. Waffen werden durch das Aufheben von Icons aufgesammelt und auf Tastendruck durchgeschaltet. Beendet Ihr ein Level mit einem bestimmten Gegenstand im Inventar, dann dürft Ihr Euer Raumschiff permanent verbessern. Zusätzliche Waffenslots, mehr Schilde und ein stärkerer Standardschuss machen Euch das Leben leichter und können auch per Passwort in spätere Runden übernommen werden.

Grafisch und akustisch gehört Earthion zur absoluten Mega-Drive-Elite. Dank extrem flexibler Grafikoptionen könnt Ihr dabei zwischen scharfen ­Pixeln und zahlreichen Röhren- und ­Scanline-Optionen wählen. Sogar diverse Demos und Prototypen von Earthion stehen
neugierigen Spielern zur Ver­fügung!

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Durandal
I, MANIAC
Durandal

Ein besonderes Etwas fehlt mir auch definitiv. Waffen brauche ich nur 2, Rest kann man vergessen. Auf Hard hätte man die sicher gut gebrauchen können, wenn sie denn funktionieren würden. Das Game ist sehr simpel aufgebaut, da finde ich hätte es super gepasst, wenn bei jedem Schwierigkeitsgrad was neues dabei gewesen wäre; sei es andere Bosse oder neue Endsequenzen. Schliesslich wollen die Entwickler ja auch, dass man sich mit Passwort nach oberen Schwierigkeiten spielt.
Eins der besten shmups ever ist es für mich klar nicht geworden, wie in manchen Reviews behauptet wird. Evtl. würde es bei mir knapp in die Top 20 kommen, aber da müsste ich ganz genau nachschauen.

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

Ich freue mich zwar auch auf die MD Version, die hätte ich gerne lange vor den anderen gehabt.
Hab das Spiel über Steam gespielt und gehe nicht ganz mit der Euphorie mit. Es ist technisch gut, keine Frage, zumal mit den Tools von Heute und mit den Speicherplatz Möglichkeiten, die es damals nicht gab, speziell in den letzten Jahren das MD oft gezeigt hat, was in ihr steckt.
Schaut euch z.B. die inoffizielle Umsetzung von Capcoms Final Fight und staunt Bauklötze, mindestens.
Spielerisch kann mich Earthion für einige Runden begeistern, zum ganz großen MD-Megahit fehlt mir dennoch die Extravaganz anderer Shmups auf der Konsole, wobei beim Thema Extra-Waffen schon so viel gesagt wurde und ein Ding der Unmöglichkeit sein müsste, das Rad äh.. Laser neu zu erfinden.
ein paar Coole Tech-Spielereien gibt es aber auf jeden Fall zu bestaunen.

Remo
I, MANIAC
Remo

Tolles Spiel und selbst für absolute Shmup-Amateure wie mich absolut schaffbar. Freue mich schon auf die Mega Drive-Fassungen.

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

Mist, danach hätte ich in Japan Ausschau halten sollen 🙈

Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Konnte auf der Gamescom endlich anspielen.
Was für ein Brett. Freue mich auf der Switch mir geben.

Durandal
I, MANIAC
Durandal

Es ist toll geworden. Hätte allerdings in Sachen Spielgefühl noch einen Ticken mehr erwartet, ist wohl aber sehr subjektiv dieses empfinden. Das Schiff schliddert mir zu “lose” durch die Levels. Ein stärkeres Gefühl des cruisens wäre toll gewesen.